24 weitere Grundschulen in Baden-Württemberg, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen schärfen ihr naturwissenschaftliches Profil

Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 gehören 24 weitere Grundschulen in Baden-Württemberg, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen zum prima(r)forscher-Netzwerk. Alle drei Bundesländer bilden ein Netzwerk von jetzt insgesamt 35 Schulen, die daran arbeiten, sich als naturwissen­schaftliche Bildungsinstitutionen zu profilieren. Unterstützt werden sie dabei von der Deutsche Telekom Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, die "prima(r)forscher" 2007 ins Leben gerufen haben. Ziel der Kooperation ist es, Grundschulen mit naturwissenschaftlichem Profil zu entwickeln. "Die Alleinstellungsmerkmale der prima(r)forscher-Grundschulen sind, dass sie forschendes Lernen ermöglichen, die naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schüler stärken und sie ermutigen, selbständig eigene Wege auszuprobieren statt vorbereitete Experimente nachzuvollziehen", so Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung.

20.08.2009 Pressemeldung Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)

Vor zwei Jahren begannen die ersten zwölf prima(r)forscher-Grundschulen in Baden-Württemberg, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen, ihr naturwissenschaftliches Bildungsangebot zu verbessern. Seit Beginn des neuen Schuljahres berät jede dieser Pilotschulen bis zu drei Grundschulen aus der Umgebung bei der naturwissenschaftlichen Profilierung. Im Rahmen von "prima(r)forscher" richten nun auch die neuen Grundschulen Lernwerkstätten und Forscherräume ein, führen fächerübergreifende Projekte zu naturwissenschaftlichen Themen durch, kooperieren mit wissenschaftlichen Einrichtungen oder bieten Forscher-AGs an. Im regionalen und projektweiten prima(r)forscher-Netzwerk tauschen sich die Lehrkräfte regelmäßig aus und nehmen an gemeinsamen Fortbildungen teil. Zentrale Aufgabe ist es, das gesamte Lehrerkollegium mitzunehmen - auch Lehrkräfte, in deren Ausbildung die Naturwissenschaften keinen Schwerpunkt darstellten.

Zum Netzwerk in Baden-Württemberg gehören folgende Grundschulen:

  • Grundschule Kaltental, Stuttgart (Pilotschule)
  • Leopoldschule, Karlsruhe
  • Wolfgang ZacherSchule, Waiblingen
  • Haslachschule, Villingen-Schwenningen (Pilotschule)
  • GHWRS Schömberg, Schömberg
  • Konrad-Witz-Schule, Rottweil am Neckar
  • Erich-Kästner-Schule, Böblingen (Pilotschule)
  • Grundschule Walddorf, Altensteig
  • Lucas-Moser-Schule, Tiefenbronn
  • GHWRS Empfingen, Empfingen
  • Hartranft-Grundschule, Freudenstadt (Pilotschule) [bis August 2009]

Zum Netzwerk in Brandenburg gehören folgende Grundschulen

  • Grundschule Brück, Brück (Pilotschule)
  • Steinwegschule, Kleinmachnow
  • Grundschule "Willibald Alexis", Lehnin
  • Jenaplanschule, Lübbenau (Pilotschule)
  • Grundschule Teupitz, Teupitz
  • Grundschule "Erich Kästner", Königs Wusterhausen
  • Evangelische Grundschule Kleinmachnow, Kleinmachnow (Pilotschule)
  • Grundschule Glöwen, Plattenburg
  • Grundschule "Johann Wolfgang von Goethe", Havelsee OT Pritzerbe
  • Havelland-Grundschule, Zehdenick (Pilotschule)
  • Evangelische Schule Neuruppin, Neuruppin
  • Grundschule Karstädt, Karstädt

Zum Netzwerk Nordrhein-Westfallen gehören folgende Grundschulen:

  • Grundschule Sürster Weg, Rheinbach (Pilotschule)
  • Herseler-Werth-Schule, Bornheim
  • Overbergschule, Fröndenberg
  • Katholische Grundschule Mainzer Straße, Köln
  • Katholische Grundschule Kupfergasse, Köln-Porz/ Urbach (Pilotschule)
  • Katholische Grundschule Forststraße, Köln
  • Gemeinschaftsgrundschule Satzvey, Mechernich
  • Grüneberg-Schule, Köln-Kalk (Pilotschule)
  • Michael-Ende-Schule, Elsdorf-Berrendorf
  • Grundschule Hofstede, Bochum
  • Grundschule Hiddesen, Detmold (Pilotschule)
  • Grundschule Landsberger Straße, Herford
  • Grundschulverbund Preußisch-Oldendorf Börninghausen, Preußisch Oldendorf

Evaluiert wird das Projekt von der Freien Universität Berlin. Ein Team der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie (INAgGmbH) unter der Leitung von Professor Jörg Ramseger begleitet das Projekt über die ganze Laufzeit. "Allzu oft versuchen wir, Kindern die Natur anhand von abstrakten Modellen oder durch vorbereitete Experimente zu erklären", sagt Prof. Jörg Ramseger. "Um die Gesetze der Natur aber wirklich zu verstehen, müssen die Kinder lernen, eigenen Fragen nachzugehen und die Welt forschend zu entdecken."

Weiter Informationen zu dem Projekt, den Schulen und ihren Konzepten finden Sie im Internet unter www.primarforscher.de


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