Saarland

51% der Schüler wechseln zur Gemeinschaftsschule

Bildungsminister Ulrich Commerçon hat heute die Anmeldezahlen für die weiterführenden allgemeinbildenden Schulen bekannt gegeben. Für das kommende Schuljahr 2013/14 wurden insgesamt 7.177 Schülerinnen und Schüler an den Gemeinschaftsschulen und Gymnasien angemeldet.

01.03.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr (7.536) einem Rückgang um rund 5 Prozent. Die Gemeinschaftsschulen nehmen mit Schuljahresbeginn 3.866 Schülerinnen und Schüler neu auf (Vorjahr: 4.181). An den Gymnasien werden 3.355 Schülerinnen und Schüler neu aufgenommen (Vorjahr: 3.291). 51,3 Prozent der neuaufzunehmenden Schüler werden somit in der neuen Schulform der Gemeinschaftsschule (Vorjahr: 52,6 Prozent), 43,6 Prozent im Gymnasium unterrichtet werden (Vorjahr: 42,2 Prozent).

"Die Zahlen belegen, dass die Gemeinschaftsschule von den Eltern und Schülern gut angenommen wird. Angesichts der Tatsache, dass sich die neue Schulform noch im Aufbau befindet und das pädagogische Konzept schrittweise fortgeschrieben wird, ist dies eine gute Ausgangsbasis für den weiteren Aufbau der Gemeinschaftsschule", so Commerçon.

Die durchschnittliche Klassengröße bei den Eingangsklassen in den Gymnasien beträgt zum kommenden Schuljahr 25,3 SchülerInnen (Vorjahr: 26,8). An den Gemeinschaftsschulen liegt die durchschnittliche Größe der Eingangsklassen bei 22,6 SchülerInnen. Dies entspricht in etwa dem Wert des vergangenen Jahres (22,5). Auch hier liegen alle Schulen zum Teil deutlich unter dem Klassenteiler von 29.

Hinsichtlich der von der Koalition angestrebten Verringerung der Klassengrößen betont der Bildungsminister: "Wir setzen die Vorgabe des Koalitionsvertrages konsequent um und lösen damit ein Versprechen ein, das wir den Eltern und Schülern gegeben haben: Im kommenden Schuljahr werden wir erstmals in allen Eingangsklassen der Gymnasien und Gemeinschaftsschulen die Klassenhöchstzahl von 29 einhalten."


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden