Hamburg

Abitur-Premiere an vier Stadtteilschulen

Wie bereits im vergangenen Jahr besuchte Ties Rabe die Feiern derjenigen Stadtteilschulen, an denen erstmals Abiturzeugnisse vergeben wurden. In Oldenfelde, Altrahlstedt, Lurup und Odorf freuten sich insgesamt 100 Abiturientinnen und Abiturienten über ihr Abschlusszeugnis und die Glückwünsche des Senators.

10.07.2014 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Abifeier, Abiball und die Freude über den höchsten Schulabschluss – an vier Stadtteilschulen gab es all dies zum Ende dieses Schuljahres zum ersten Mal: an der Stadtteilschule Altrahlstedt (20 Abiturientinnen und Abiturienten), der Stadtteilschule Lurup (26), der Stadtteilschule Oldenfelde (25) und der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule (29). Vier weitere Schülerinnen und Schüler erreichten das Ziel Abitur nicht.

Die Zeugnisübergaben nahm auch Schulsenator Ties Rabe zum Anlass, den insgesamt erfolgreichen 100 Abiturientinnen und Abiturienten, Familien und Lehrerkollegien persönlich zu gratulieren und zu danken.

Senator Ties Rabe: "Die Oberstufe der Stadtteilschulen ist ein Erfolgsmodell. Viele der frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten haben den Weg an die Spitze ohne Gymnasialempfehlung geschafft, einige haben im Zentralabitur sogar Spitzenleistungen mit sehr guten Noten erreicht. Das zeigt: Die wenigsten Kinder sind in Klasse 3 oder 4 auf einem klar vorhersehbaren Kurs, viele Kinder können in den folgenden Jahren über sich hinaus wachsen und erstaunliche Leistungen erbringen. Aber das funktioniert nur, wenn Lehrkräfte ihren Schülerinnen und Schülern etwas zutrauen und sagen: ´Ihr könnt mehr, als Ihr denkt!`. 100 Abiturzeugnisse sind daher auch ein 100-facher Erfolg für die Stadtteilschulen."

Chance aufs Abitur an allen Stadtteilschulen

Alle 59 Hamburger Stadtteilschulen bieten die Möglichkeit, neben dem ersten und zweiten Schulabschluss auch das Abitur zu erlangen – in eigenen schuleigenen Oberstufen, aber auch in Kooperationen miteinander und mit benachbarten Gymnasien.

Für Senator Rabe sind die Stadtteilschul-Abiturientinnen und –abiturienten Hamburgs Mutmacher. Mut machten sie vielen Menschen: den Lehrerkräften, die an sie geglaubt haben. Den jüngeren Mitschülern, die sehen: Das geht, man kann es schaffen. Und all denjenigen, die an Aufstieg und Chancen glaubten.

Senator Rabe: "Mut machen diese Abiturientinnen und Abiturienten aber vor allem den Bürgerinnen und Bürgern einer schönen und erfolgreichen Stadt. Hamburg ist groß und erfolgreich geworden, weil es auf Menschen vertraut hat, die über sich hinauswachsen, die anpacken, die klug sind und die sagen: Ich schaff das, ich lass mich nicht entmutigen!"


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