Ahnen: Landesfinalisten von "Jugend debattiert" stehen fest!

"Die eigene Meinung zu aktuellen Fragen der Gesellschaft selbstbewusst und frei vorzutragen und sich dabei gegenüber anderen fair zu verhalten, gehört zu den Grundregeln einer demokratischen Streitkultur, die im Wettbewerb ,Jugend debattiert´ hervorragend geschult wird. Ebenso wichtig ist die Bereitschaft, den Standpunkt des anderen anzuhören, die eigene Position erneut zu überdenken und möglicherweise auch zu ändern." Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen anlässlich des Landesfinales 2006 in dem Wettbewerb, der von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend durchgeführt wird.

26.04.2006 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Auf Einladung des Landtagspräsidenten, Christoph Grimm, maßen sich heute im Plenarsaal des Mainzer Landtags in den Finaldebatten in zwei Altersgruppen (Klassenstufen 8 bis 10 und 11 bis 13) die besten acht Schülerinnen und Schüler, die sich in fünf Schulverbünden unter landesweit rund 1700 Schülerinnen und Schülern durchgesetzt hatten.

Am Schauplatz vieler parlamentarischer Rededuelle lieferten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Finales vor mehr als 150 Zuhörerinnen und Zuhörern sowie vor den Augen und Ohren der Jury lebhafte, konstruktive und abwechslungsreiche Diskussionen. Am Ende fiel die Entscheidung in der Altersgruppe 1 (Mittelstufe) auf Jan Liesenfeld vom Bischöflichen Cusanus- Gymnasium in Koblenz und in der Altersgruppe 2 (Oberstufe) auf Benjamin Jung vom Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserslautern. Zweite Plätze belegten in der Klassenstufe 8 bis 10 Vanessa Reiß vom Gymnasium im Pamina-Schulzentrum in Herxheim und in der Klassenstufe 11 bis 13 Lukas Barth vom Görres-Gymnasium in Koblenz. Die vier Besten werden nun am 10. und 11. Juni beim Bundesfinale in Berlin Rheinland-Pfalz vertreten, nachdem sie sich im Mai auf einem mehrtägigen Rhetorikseminar noch zusätzlichen "Schliff" geholt haben. Bildungsministerin Ahnen unterstrich: "Nicht nur die überzeugenden rednerischen Leistungen der Finalteilnehmerinnen und –teilnehmer verdienen heute Lob und Anerkennung, sondern auch das Engagement von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften in diesem Wettbewerb insgesamt."

Um die Verankerung der Debattierkunst in der Schule zu sichern, wurden in dem Wettbewerb von Anfang an auch Lehrkräfte in den Projektablauf mit einbezogen. Zunächst wurden die Lehrerinnen und Lehrer an den beteiligten Schulen professionell trainiert, danach führten diese eine entsprechende Unterrichtsreihe mit Wettbewerb in ihren Lerngruppen durch. Bei den Vorentscheidungen auf Schul- und Schulverbundsebene sowie den Qualifikationsrunden auf Landesebene wurden die acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Landesfinale ausgewählt. Ziel des bundesweiten Wettbewerbs "Jugend debattiert" ist es, sich mit Argumenten auseinander zu setzen. Das Wettbewerbsprojekt versteht sich als Beitrag zur sprachlichen und politischen Bildung der Jugendlichen. Kooperationspartner sind die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Stiftung Mercator, die Heinz-Nixdorf-Stiftung, die Robert-Bosch-Stiftung und die 16 Kultusministerien der Länder sowie die Kultusministerkonferenz. Die Konzeption und die Organisation auf Bundesebene liegen bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Weitere Informationen im Internet unter: www.jugend-debattiert.ghst.de


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden