"Aktion Tagwerk - Sozialer Tag" am 22. Juni

Nach dem großen Erfolg in den vergangenen beiden Jahren findet in diesem Jahr die dritte "Aktion Tagwerk" statt. Am 22. Juni werden nicht nur in Brandenburg, sondern bundesweit Schülerinnen und Schüler für einen guten Zweck arbeiten. 2004 beteiligten sich über 12.500 Schülerinnen, Schüler und Jugendliche aus 128 Schulen und erarbeiteten über 67.000 €. Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 13.500. Sie erarbeiteten 72.200 Euro.

19.06.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Firmen, veranstalten Basare, erledigen Einkäufe oder mähen Rasen. Mit den vielfältigsten Aktivitäten werden Nachbarn, Firmen und Vereine überzeugt mitzumachen, Arbeit für einen Tag oder nur für einige Stunden anzubieten. Das Geld wird für die "Aktion Tagwerk" gesammelt. Es wird für einen Schulbau im afrikanischen Burundi gespendet. Dass ihre Gelder auch dort ankamen, haben die beteiligten Schulen durch einen Dankesbrief und zahlreiche Bilder von der Schulbaustelle in Burundi bestätigt bekommen. Bildungsminister Holger Rupprecht hat gemeinsam mit RBB-Intendantin Dagmar Reim die Schirmherrschaft über die "Aktion Tagwerk" 2006 in Brandenburg zusätzlich zur bundesweiten Schirmherrschaft des Bundespräsidenten übernommen.

Stellvertretend für viele gute Ideen, mit denen Schülerinnen und Schüler Spendenmittel für Burundi einwerben, wird Jugendminister Holger Rupprecht am 22. Juni Schülerinnen und Schüler der Grundschule Geltow (AWO Altenpflege-heim "Wachtelwinkel", Hamburger Ring 25, 14542 Werder, am 22. Juni, 8.30 Uhr) besuchen. Die Schülerinnen und Schüler werden im Seniorenzentrum "Wachtelwinkel" in Werder ein Programm mit musikalischer Untermalung aufführen und danach den Senioren etwas vorlesen, mit ihnen Gesellschafts- oder Brettspiele spielen, sie zur nächsten Anwendung begleiten oder ihnen bei den kleinen Dingen des Alltags behilflich sein. Die Eltern der Schüler sponsern diesen Einsatz.

"Die Aktion Tagwerk ist ein hervorragendes Beispiel, wie Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ein Projekt in der Dritten Welt übernehmen können und dabei soziale Kompetenzen erlernen", sagt Bildungsminister Rupprecht. "Die riesige Resonanz in den vergangenen beiden Jahren belegt, dass die Schülerinnen und Schüler soziale Verantwortung für Mitschülerinnen und Mitschüler in der so genannten "Dritten Welt" übernehmen wollen. Viele Jugendliche sind der Meinung, dass man mehr Initiativen ergreifen muss, damit die "Dritte Welt" nicht weiter verarmt."

Wie funktioniert "Aktion Tagwerk"? Schülerinnen und Schüler suchen sich für einen Tag einen bezahlten Job. Wo man sein Tagwerk verbringt, liegt in den Händen der Schülerinnen und Schüler: Entweder beim Bäcker um die Ecke, bei der Tankstelle im Dorf oder auch bei einem Kiosk. Es liegt an den Kindern, "Arbeitgeber" für diese Idee zu überzeugen. Für ihre Arbeit handeln sie mit dem Arbeitgeber einen bestimmten Lohn aus, der vom Arbeitgeber direkt aufs Aktionskonto überwiesen wird. Jüngere Schülerinnen und Schüler, die laut Jugendarbeitsschutzgesetzt nicht arbeiten gehen dürfen, haben die Möglichkeit, sich an anderen Aktionen zu beteiligen. Die Teilnahme an einem Solidaritätsmarsch, der Verkauf von Kuchen, die Organisation eines Flohmarktes oder Fußballturniers, als auch das Helfen im Freundes- und Familienkreis mit einer "Helferkarte" sind beliebte Alternativen.

Weitere Infos über den Sozialen Tag unter: www.aktion-tagwerk.de


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden