Mecklenburg-Vorpommern

Akzeptanz der Verschiedenheit: Bildungsminister Brodkorb diskutiert mit Landeselternrat über Inklusion

Anlässlich der Herbstplenartagung des Landeselternrates hat Bildungsminister Mathias Brodkorb auf das gemeinsame Ziel verwiesen, das landesweite Netz von integrativen Beschulungsformen für alle Förderschwerpunkte nach gründlicher Vorbereitung langfristig auszubauen.

11.11.2011 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

"Inklusion heißt für unsere Schulen Akzeptanz der Verschiedenheit. Dafür werden wir vorausschauend und im Dialog mit allen Beteiligten die nötigen Rahmenbedingungen schaffen. Unser Ziel ist ein inklusives Schulsystem, bei dem Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Fähigkeiten gemeinsam lernen und individuell gefördert werden", so Minister Brodkorb.

Dazu wird ein Gesamtkonzept erarbeitet, an dem Fachleute und alle an Schule Beteiligten mitwirken. Dieses Konzept, das die nötigen Voraussetzungen, Partnerschaften und Synergien beschreiben wird, soll dem Parlament zur Diskussion und Beschlussfassung übergeben werden. "Wir brauchen für diesen Prozess die Ideen und die Durchsetzungskraft aller in der Gesellschaft", so Minister Brodkorb.

Die Koalitionspartner haben sich darauf geeinigt, das Rügener Konzept der integrativen und präventiven Grundschule in den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung frühestens 2013/2014 vollständig auf die Grundschulen im Schulamtsbezirk Greifswald und anschließend frühestens zum Schuljahr 2014/15 auch auf weitere Schulamtsbezirke auszudehnen.


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