Angekündigte Lösung für doppelten Abiturientenjahrgang 2011 vernünftig

Als "vernünftig" hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt die von der Staatsregierung angekündigte Lösung für den doppelten Abiturientenjahrgang 2011 bezeichnet.

20.07.2007 Bayern Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Danach sollen die Abiturprüfungen für den letzten Jahrgang des neunjährigen Gymnasiums ab März und für den ersten G8-Jahrgang ab Mai stattfinden. "Die frühzeitige Lösung für dieses Problem ist im Interesse der Schulen wie der Schüler", sagte Verbandsvorsitzender Schmidt dazu in München. Dadurch stehe etwa den Schülern des neunjährigen Gymnasiums weiter die Möglichkeit offen, wie bisher ein Auslandsschuljahr einzuschieben. Mit Blick auf die Lehrerschaft verlangte Schmidt, die enorme Zusatzbelastung, die auf die Kolleginnen und Kollegen mit dem doppelten Abiturientenjahrgang zukomme, in die Planungen einzuplanen: "Die riesige Zahl an Überstunden darf nicht nur mit guten Worten honoriert werden. Da brauchen wir Regelungen, mit denen der zusätzliche Aufwand zeitlich oder finanziell abgegolten werden kann."

Abschließend forderte der bpv-Vorsitzende, die Verhandlungen mit den Hochschulen über einen Studienbeginn bereits zum Sommersemester 2011 zügig zum Abschluss zu bringen und genügend Studienplätze für alle zur Verfügung zu stellen. "Es darf nicht passieren, dass Abiturienten 2011 ein Jahr in der Warteschleife verbummeln müssen, bis sie mit ihrem Studium beginnen können. Dann wäre der erhoffte Zeitgewinn durch die Schulzeitverkürzung zunichte gemacht", warnte Schmidt.


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