Hamburg

Anmeldungen an Stadtteilschulen und Gymnasien stabil

Schulsenator Ties Rabe hat heute die Ergebnisse der vorläufigen Erhebung der Anmeldezahlen für das Schuljahr 2013/14 bekannt gegeben:

13.02.2013 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

"Ich freue mich, dass die Anmeldezahlen für Hamburgs Stadtteilschulen und Gymnasien für das kommende Schuljahr stabil sind. Über 5.700 Schülerinnen und Schüler haben sich für die erst 2010 gegründete Schulform entschieden, über 6.400 für Hamburgs Gymnasien. Fast alle neu gegründeten Stadtteilschulen, Stadtteilschul-Dependancen und das neu gegründete Gymnasium haben sehr gute Anmeldezahlen. Das ist ein gutes Ergebnis zeigt, dass wir mit zwei gleichwertigen weiterführenden Schulformen auf dem richtigen Weg sind.

Die Anmeldungen für die Vorschulklassen sind leicht gestiegen. Gleiches gilt für die staatlichen Grundschulen, die wieder stark angewählt wurden. Die Anteile von Stadtteilschulen und Gymnasien bei den Anmeldungen für die 5. Klassen liegen in diesem Jahr bei 46,4 Prozent für die Stadtteilschulen und 52,6 Prozent für die Gymnasien. Erfahrungsgemäß kehrt sich dieses Verhältnis in Klasse 7 zugunsten der Stadtteilschulen um.

Sorgen bereitet mir der erneute Anstieg der Anzahl von Kindern mit Sprachförderbedarf im Alter von viereinhalb Jahren. Mehr als jedes 8. Kind hat mittlerweile erheblichen Sprachförderbedarf und kann ohne zusätzliche verbindliche Förderung den Übergang in die Grundschule nicht schaffen."

Anmeldezahlen zum Schuljahr 2013/14 im Detail:

Viereinhalbjährigen-Vorstellungen: 1.976 (= 12,9%) mit erheblichem Sprachförderbedarf (Vorjahr: 1.794 = 12,1%)

Anmeldungen für Vorschulklassen: 8.245 (Vorjahr: 7.923; Stand 22.3.2012)

Grundschulen Anmeldungen 1. Klasse: 12.856 (Vorjahr 12.619) Hinweis: 1.230 Kinder wurden noch nicht an einer Schule angemeldet, über rund 200 Anträge auf Zurückstellung ist noch zu entscheiden.

Die meisten Anmeldungen verzeichnen die Ganztagsgrundschule Sternschanze mit 146 Anmeldungen, gefolgt von der Gorch-Fock-Schule in Blankenese mit 130 und der Albert-Schweitzer-Schule in Poppenbüttel mit 126 Anmeldungen.

Sonderschulen Anmeldungen 1. Klassen: 324 (Vorjahr: 231)

Anmeldungen 5. Klassen Stadtteilschulen: 5.715 = 46,4% (Vorjahr 5.806 = 46,0%) Gymnasien: 6.474 = 52,6% (Vorjahr 6.684 = 53,0%) 5. Klassen Schulversuch 6-jährige Grundschulen: 118 = 1,0% (Vorjahr 127 = 1,0%)

Stadtteilschulen mit den höchsten Anmeldezahlen: Heinrich-Hertz-Schule, Winterhude: 255 (Vorjahr: 243) Max-Brauer-Schule, Altona: 192 (Vorjahr 180) Julius-Leber-Schule, Schnelsen: 192 (Vorjahr 200)

Größte Steigerungen bei Anmeldezahlen Stadtteilschulen: Ida-Ehre-Schule, Harvestehude + 44 (162 Anmeldungen, Vorjahr 118) Stadtteilschule Bahrenfeld + 44 (138 Anmeldungen, Vorjahr 94) Nelson-Mandela-Schule im Stadtteil Kirchdorf + 42 (145 Anmeldungen, Vorjahr 103)

Neu gegründete Stadtteilschulen: Stadtteilschule Meiendorf: 77 (Vorjahr: 52)

Neue Stadtteilschul-Dependancen: Standort Maretstraße (Goethe-Schule Harburg): 30 (Vorjahr: 52) Standort Humboldtstraße, Uhlenhorst (Heinrich-Hertz-Schule): 86 (Vorjahr: 40)

Zuletzt neu gegründete Stadtteilschulen: Stadtteilschule Rissen: 53 (Vorjahr 40) Stadtteilschule Bramfelder Dorfplatz/Hegholt: 60 (Vorjahr: 73) Stadtteilschule Denksteinweg/Holstenhof, Jenfeld: 114 (Vorjahr: 131) Stadtteilschule Querkamp/Steinadlerweg, Horn: 81 (Vorjahr: 94)

Gymnasien mit den höchsten Anmeldezahlen: Gymnasium Ohmoor, Niendorf: 178 (Vorjahr: 140) Gymnasium Grootmoor, Bramfeld: 161 (Vorjahr: 168) Matthias-Claudius-Gymnasium, Wandsbek: 156 (Vorjahr: 173)

In 2012 neu gegründetes Gymnasium: Gymnasium Hoheluft: 83 (Vorjahr: 32)

Größte Steigerungen bei Anmeldezahlen Gymnasien: Gymnasium Eppendorf + 65 (152 Anmeldungen, Vorjahr 87) Gymnasium Hoheluft + 51 (83 Anmeldungen, Vorjahr 32) Gymnasium Othmarschen + 41 (145 Anmeldungen, Vorjahr 104)

Nicht Erreichen von Mindestzügigkeiten:

Insgesamt 11 von 57 Stadtteilschulen erreichen mit den angemeldeten Erstwünschen nicht die vom Schulgesetz bzw. vom Schulentwicklungsplan geforderte Mindestzügigkeit, können diese aber oft durch Aufnahme aus Schulen erreichen, die über zu viele Anmeldungen verfügen.

Insgesamt 4 von 60 Gymnasien erreichen mit den angemeldeten Erstwünschen nicht die vom Schulgesetz geforderte Mindestzügigkeit, können diese aber oft durch Aufnahme aus Schulen erreichen, die über zu viele Anmeldungen verfügen.

Hinweis: Die genannten Zahlen sind Anmeldezahlen nach Erstwunsch. Bei überangewählten Schulen erfolgt in den nächsten Wochen die Umverteilung nach Zweit- und Drittwunschschulen sowie, wenn diese Schulen ebenfalls ihre Kapazitätsgrenze erreicht haben, die Zuweisung an eine andere Schule.

Datenbasis: Vorläufige Abfrage der Schulbehörde zum Stichtag 8.2.2013, d.h. die Anmeldezeiträume der Schulen waren z.T. noch nicht beendet.


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