Asbestverdacht in Hamburger Schulsporthallen. Stand und weiteres Vorgehen

In Hamburg sind aktuell (Freitag, 4. September, 16 Uhr) an 125 Schulstandorten insgesamt 130 Schulsporthallen wegen des Verdachts einer möglichen Asbestbelastung durch defekte Heizungsanlagen vorsorglich geschlossen ([s. Anhang(PDF)](http://bildungsklick.de/datei-archiv/50770/hh_bsb04aliste.pdf)).

04.09.2009 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Mit dem Ziel, möglichst rasch eine Freigabe derjenigen Hallen zu erreichen, die nach einer Prüfung ohne Bedenken wieder geöffnet werden können, hat die Behörde für Schule und Berufsbildung heute mit der Prüfung von 10 Anlagen begonnen. Priorität haben diejenigen Anlagen, bei denen wegen der Beheizung weiterer Räume, z.B. Aulen, durch die fragliche Hallenheizung eine besondere Dringlichkeit besteht oder bei denen vermutet werden kann, dass die Hallen rasch wieder aufgemacht werden können. Darüber hinaus werden die Hallen der Eliteschulen des Sports prioritär bearbeitet. Danach werden alle Verdachtsfälle auch unter Berücksichtigung der Informationen des Hamburger Sportbundes geordnet bearbeitet.

Bevor eine Halle wieder freigegeben werden kann, muss ein standardisiertes Prüfverfahren durchgeführt worden sein, dass in Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt festgelegt wird. Eine Hallenfreigabe erfolgt ausschließlich durch die BSB. Schulen, die bereits in Verlauf des gestrigen Tages nach eigenen Prüfungen ihre Hallen freigegeben hatten, sind aufgefordert worden, dies wieder rückgängig zu machen, um eine Beurteilung und Entscheidung nach einheitlichen Standards zu gewährleisten.

Rückfragen:
Brigitte Köhnlein
Pressestelle der Behörde für Schule und Berufsbildung
040.42863.2003
0172.4247071


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