Aussagen von Kriminologen Pfeiffer sehr undifferenziert

Bayerns Kultusministerium verwahrt sich gegen die undifferenzierte Aussage des niedersächsischen Kriminologen Christian Pfeiffer, dass Hauptschulen die Jugendgewalt förderten. In Bayern besuchen über 30 Prozent eines Schülerjahrgangs die Hauptschule und erbringen hier auch nach Erhebung der Internationalen Studie PISA gute Leistungen.

10.12.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Hauptschule erfüllt in Bayern vor allem durch die sehr gute Berufsorientierung eine zentrale Dienstleistung für junge Menschen. Die Berufsorientierung wird in Bayern im Zuge der Weiterentwicklung der Hauptschule zur Mittelschule noch verstärkt.

Gewalt und Kriminalität prägen nicht den Alltag an bayerischen Hauptschulen. Kriminologe Pfeifer müsse die Situation an den Schulen in den einzelnen Ländern differenziert betrachten.

Christian Pfeiffer hat nach einer Agenturmeldung die Abschaffung der Hauptschule gefordert unter Hinweis auf die Behauptung, dass sich dort "immer stärker hoch belastete Jugendliche konzentrierten" und die Hauptschule sich als "eigenständiger Förderfaktor der Jugendgewalt" darstelle.


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