Ausstellung im Kultusministerium zeigt Ergebnisse der Zusammenarbeit von Schulen und öffentlichen Bibliotheken

Öffentliche Bibliotheken nehmen im Rahmen der Lesesozialisation wichtige unterstützende Aufgaben wahr. Um nachhaltige Strukturen der Zusammenarbeit von Schulen und öffentlichen Bibliotheken zu schaffen, hat das Kultusministerium im April 2004 eine Kooperationsvereinbarung mit dem Landesverband im Deutschen Bibliotheksverband abgeschlossen. Hierdurch soll das Zustandekommen verbindlicher Kooperationsvereinbarungen auf regionaler Ebene unterstützt werden, um die in Schulen und Bibliotheken vorhandenen Ressourcen zur Leseförderung besser erschließen und nutzen zu können. Zwischenzeitlich wurden auch in sieben weiteren Bundesländern entsprechende Vereinbarungen mit dem Deutschen Bibliotheksverband abgeschlossen.

01.07.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Im Jahr 2004 entstanden daraufhin im Land Sachsen-Anhalt mehr als 100 konkrete Vereinbarungen zwischen einzelnen Bibliotheken und Schulen.

Daneben wurden im Rahmen regionaler Kooperationsnetzwerke neue Modelle zur Leseförderung und Herausbildung von Medienkompetenz entwickelt. Hierzu zählen neue Formen von Klassenführungen, Unterricht in der Bibliothek, lesefördernde Veranstaltungen wie Wettbewerbe, Lesenächte, neue Formen der Medienpräsentationen und Arbeit mit Medienkisten. Diese Maßnahmen dienen auch der Unterstützung der Schulprogrammarbeit in den beteiligten Schulen und werden in den Folgejahren fortgeführt.

Ausgewählte Ergebnisse der Projektarbeit öffentlicher Bibliotheken mit Schulen im Jahr 2004 werden durch den Landesverband Sachsen- Anhalt im Deutschen Bibliotheksverband und die Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken in einer Ausstellung im Kultusministerium präsentiert. Die Ausstellung ist vom 04.07.05 bis zum 30.09.05 von montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr geöffnet.

Am 04.07.05 um 9.30 Uhr findet im Kultusministerium eine Führung durch die Ausstellung statt.
Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind dazu herzlich eingeladen.


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