Autoren, Künstler und Architekten werden Partner von Ganztagsschulen
Die bald mehr als 300 Ganztagsschulen im Land können bei der Ausgestaltung ihrer individuellen Konzepte nun auf einer gesicherten Rechtsgrundlage auch auf die Kreativität und den Sachverstand von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Künstlerinnen und Künstlern sowie Architektinnen und Architekten zurückgreifen. Dies garantieren Rahmenvereinbarungen, die das Land mit dem Landesverband deutscher Schriftsteller (VS in der Gewerkschaft verdi), dem Förderkreis deutscher Schriftsteller Rheinland-Pfalz und dem literarischen Verein der Pfalz sowie mit dem Bundesverband Bildender Künstler (BBK) auf Landesebene und mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz abgeschlossen hat.
22.04.2005 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)"Die Tatsache, dass mit diesen drei neuen Kooperationsabkommen nunmehr landesweit 21 Rahmenvereinbarungen für die Zusammenarbeit mit den Ganztagsschulen in Angebotsform existieren, zeigt, wie attraktiv ein Engagement in der Schule für viele große Organisationen im Land ist. Das ist aber auch ein Beitrag dazu, dass sich Schule weiter öffnet", betonte Bildungsstaatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. Kulturstaatssekretär Roland Härtel hob insbesondere mit Blick auf die Vereinbarungen mit Autoren- und Künstlerverbänden hervor: "Für den souveränen Umgang mit Texten und für die Förderung des künstlerisch-schöpferischen Selbstbewusstseins in den Ganztagsschulen werden diese Rahmenvereinbarungen mit Sicherheit einen neuen Schub bringen."
Alle drei neuen Rahmenvereinbarungen trügen dazu bei, die Palette der kreativitätsfördernden Angebote in den Ganztagsschulen zu vergrößern, unterstrichen die beiden Staatssekretäre. Seien es nun Autorenlesungen, Schreibwerkstätten, Kursangebote in den Bereichen Malerei und Bildhauerei oder Projekte, die sich mit dem Planen und Konstruieren beschäftigten. Der Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Günther Franz verwies darauf, dass die Kammer in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Zentrum Rheinland-Pfalz bereits seit 2004 Fortbildungsveranstaltungen für ihre Mitglieder anbiete, und unterstrich: "Bauen als Umweltgestaltung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Lebenswelt der Menschen. Planerisches Arbeiten verbindet mathematische und ökonomische, ökologische und soziale mit gestalterischen Aspekten. Wir wollen mit unserem Angebot auch dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche sich kompetent an Diskussionen über die Gestaltung ihres eigenen Umfeldes beteiligen können."
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