Bayerischer Philologenverband sieht Ministerratspläne positiv, leistungsbezogene Beförderungsämter auszubauen

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt sieht mit dem Ministerratsbeschluss zu den Beförderungsämtern eine langjährige Forderung des Philologenverbandes in Erfüllung gehen. "Die zusätzlichen 100 Millionen zur Anerkennung der Lehrerleistung sind gut angelegt", sagte Schmidt in München. Der bpv begrüße auch die zusätzlichen Beförderungsämter für Lehrkräfte an den Grund-, Haupt- und Realschulen. Bisher haben an diesen Schularten nicht alle Lehrkräfte, sondern nur diejenigen in der Lehrerausbildung und der Schulverwaltung die Chance auf eine Beförderung.

22.04.2008 Bayern Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Jetzt auch die niedrigen Referendarsgehälter deutlich anheben

Schmidt erklärte: "Nur mit attraktiven Berufsaussichten gewinnt man gute Lehrkräfte für alle Schularten. Den erhöhten Anforderungen in der Oberstufe des Gymnasiums und an den beruflichen Schulen muss mit zusätzlichen Beförderungen Rechnung getragen werden." Zum wiederholten Male forderte der bpv-Vorsitzende die Bayerische Staatsregierung auf, nun auch die Bezahlung der Referendare deutlich anzuheben: "Die Gehälter der Referendare dümpeln seit Jahren auf niedrigem Niveau dahin. Mit einem Lehrlingsgehalt kommt man aber nur schlecht über die Runden. Mit dieser Aussicht lassen sich nach fünf bis sechs Jahren Universitätsstudium nicht alle Lehramtsstudenten in den Vorbereitungsdienst locken. So mancher Absolvent entscheidet sich lieber für die freie Wirtschaft, wo er selbst als Berufseinsteiger von Anfang an ordentlich verdienen kann", begründete Schmidt seine Forderung.


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