G8-Diskussion

Bayerisches Gymnasium bietet vielfältige Möglichkeiten der Förderung

Der Idee, ein zehnjähriges Gymnasium einzuführen, erteilt das Bayerische Bildungsministerium eine deutliche Absage.

13.12.2013 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Statt starre, obligatorische Schulzeiten vorzuschreiben, setzt das Ministerium auf Angebote, die an den Schülerinnen und Schülern orientiert sind. Dazu gehören u.a. das Konzept der "Individuellen Lernzeit" am Gymnasium und die verschiedenen Wege zur Hochschulreife zum Beispiel über die Fachober- und Berufsoberschule (FOS/BOS).

Vielfältige Formen der individuellen Förderung

Das achtjährige bayerische Gymnasium mit seinen besonderen Formen der individuellen Förderung bietet vielfältige Möglichkeiten, junge Menschen nach ihren Talenten und Interessen zu fördern. Das Spektrum von Förderinstrumenten, die den einzelnen Schülerinnen und Schülern unterbreitet werden, ist breit. Zu den besonderen Fördermaßnahmen in der Mittelstufe gehört an vielen Gymnasien die Möglichkeit, dass Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Konzepts der Individuellen Lernzeit ein Flexibilisierungsjahr wahrnehmen können.

Achtjähriges Gymnasium anerkannt

Das vom BLLV-Chef heute gezeichnete Bild von der Situation für Schülerinnen und Schüler am Gymnasium setzt die Leistungen der Lehrkräfte und Schüler herab. Er verkennt das bundesweit anerkannte hohe Niveau der bayerischen Gymnasien und die im Jahr 2012 am Runden Tisch vereinbarten Verbesserungen der pädagogischen Begleitung für den Alltag am Gymnasium. In diesen Dialog waren alle Mitglieder der gymnasialen Schulfamilie einbezogen.

An den Gymnasien im Freistaat sichern verlässliche Rahmenbedingungen - und zwar in Städten wie auch im ländlichen Raum - die nötige Ruhe für die pädagogische Arbeit. Mittlerweise treten rund 40 Prozent der Kinder von der Grundschule auf das Gymnasium über. Nach einer Befragung der Landes-Eltern-Vereinigung (LEV) der Gymnasien in Bayern e.V. gehen mehr als 70 Prozent der befragten Gymnasiasten gerne zur Schule, wie die Vereinigung heute mitteilt.


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