"Bayern baut die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler aus"

Eine zweite Ausbildungsstätte für Förderlehrer in der Form eines Staatsinstituts wird Bayerns Kultusminister Schneider in Freising zum kommenden Schuljahr eröffnen. "Die zweite Ausbildungsstätte ist für mich ein bewusstes Zeichen dafür, dass wir die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler in Bayern sehr ernst nehmen. Wir wollen sie weiter ausbauen, um unsere Kinder und Jugendlichen bestmöglich ausbilden zu können."

06.11.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

30 Interessenten werden dort pro Jahr für den Ausbildungsgang für Förderlehrkräften zugelassen.

Förderlehrer gibt es nur in Bayern; sie sind pädagogisch sehr gut qualifiziert. Sie werden an Grund- und Hauptschulen eingesetzt. Sie sollen über den Unterricht der Grund- und Hauptschullehrer in der Klasse hinaus die Schüler bei ihren Kompetenzen und Kenntnissen abholen und in Kleingruppen speziell fördern. So unterstützen sie die Schülerinnen und Schüler, ihre Fähigkeiten zu erweitern. Sie werden auch in der Deutschförderung für Schüler mit Migrationshintergrund sowie an gebundenen Ganztagsschulen eingesetzt.

Für die Ausbildungsstätte wird das Kultusministerium die Räume der bisherigen St. Georg-Volksschule in Freising anmieten. Die Verhandlungen mit der Stadt Freising wurden zu einem positiven Abschluss gebracht. Bisher besteht im Freistaat nur in Bayreuth eine Ausbildungsstätte für Förderlehrer.

Freising bietet sich als renommierter und traditionsreicher Hochschulstandort ideal an, um hier eine Ausbildung von Förderlehrern einzurichten. Der zweite Standort wird Interessenten aus dem südlichen Bayern anziehen, wo sich der größte Anteil der Grund- und Hauptschüler befindet. "Förderlehrer sind gebraucht", so Minister Schneider. Derzeit sind in Bayern rund 1600 Förderlehrkräfte an Grund- und Hauptschulen eingesetzt.


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