Berliner Eltern fordern verlässliche Schulangebote

Der Landeselternausschuss erwartet von der Senatsbildungsverwaltung, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, damit der Anspruch von Schülern und Schülerinnen auf einen 100-%-fachgerechten Unterricht von Beginn des nächsten Schuljahres an durchgehend bis zum Ende des Schuljahres erfüllt wird. Unwägbarkeiten in der Planung des Lehrerbedarfs dürfen nicht zu Lasten der Schüler und Schülerinnen gehen. Ggf. muss dafür in Kauf genommen werden, dass die Ausstattung einzelner Schulen in den ersten Monaten zu hoch ausfällt. Der Anspruch der Schüler und Schülerinnen darf nicht durch finanzpolitische Entscheidungen tangiert werden.

17.06.2007 Berlin Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)

Die im Frühjahr 2007 befristet eingestellten Lehrkräfte sollten die Möglichkeit erhalten erneut an der jeweiligen Schule befristet tätig zu werden, sofern sich die Lehrkraft als besonders geeignet erwiesen hat und die Schule einen entsprechenden Bedarf hat. Eine Entscheidung über die Eignung sollte von der jeweiligen Schulleitung getroffen werden.

Es steht zu befürchten, dass sich der fehlende Tarifvertrag für die ca. 4.400 Lehrkräfte an den Berliner Schulen bei künftigen Neueinstellungen negativ auswirkt, da insbesondere flexible junge Lehrkräfte in andere Bundesländer ziehen. Der Landeselternausschuss fordert daher die Tarifparteien auf, umgehend zielführende Verhandlungen aufzunehmen und diese rasch abzuschließen. Die Notwendigkeit der Durchführung von Verhandlungen ist derart offensichtlich, dass diese nicht durch Warnstreiks unterstützt werden müssen.


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