Spaenle

"Beschlüsse der KMK zu gemeinsamen Abiturstandards wichtiges Signal für mehr Vergleichbarkeit" - Qualität des bayerischen Abiturs bleibt erhalten

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle sieht in den Beschlüssen der Kultusminister, ab 2017 vergleichbare Abituraufgaben bzw. Aufgabenteile in vier Fächern in die Abiturprüfungen einzubauen, ein "wichtiges Signal für mehr Vergleichbarkeit der Bildung in ganz Deutschland". Angesichts des großen Spektrums an Anforderungen an die Abiturienten in den einzelnen Ländern ist die künftige Abstimmung auf der Basis gemeinsamer Bildungsstandards ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. "Sie erleichtert die Mobilität von Familien mit ihren Kindern", ergänzte der Minister und betonte: "Die Qualität des bayerischen Abiturs bleibt erhalten."

19.10.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Erste gemeinsame Aufgaben beim Abitur 2014 in sechs Ländern

Bayern hat sich 2008 bereits mit anderen Bundesländern auf den Weg gemacht, die Vergleichbarkeit der Abituraufgaben und des Abschlusses zu verbessern. In den Ländern Bayern, Sachsen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein schreiben Schülerinnen und Schüler erstmals 2014 Abiturprüfungen, bei denen von den Ländern gemeinsam entwickelte Aufgabenteile in die Abiturprüfungen der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik eingebunden werden. Sie sind Vorreiter für die bundesweiten Bestrebungen zugunsten einer erhöhten Vergleichbarkeit von Abschlüssen.

"Wir erhöhen mit diesem Vorgehen die Vergleichbarkeit der Anforderungen und Leistungen von Schülerinnen und Schülern aus den beteiligten Ländern und ermöglichen zugleich, dass Familien mit schulpflichtigen Kindern einfacher zwischen den Bundesländern wechseln können", argumentiert Minister Spaenle. Die von den sechs Ländern praktizierte Lösung lässt ihnen dennoch genügend Spielraum, um eigene Schwerpunkte in der schulischen Bildung auch in die Abschlussprüfungen zu setzen. "Es war nicht unser Ziel, ein Einheitsabitur zu konzipieren, sondern die Vergleichbarkeit herzustellen", betonte Minister Spaenle mit Hinweis auf die Letztentscheidung der Länder in der schulischen Bildung. Diese bleiben auch verantwortlich für die Qualität ihrer Abiturprüfungen. Abschließend betonte Minister Spaenle: "Die Qualität des bayerischen Abiturs bleibt erhalten."


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden