Besser lernen mit Interaktiven Whiteboards?
(red/idw) Wie und mit welchem Erfolg lassen sich Interaktive Whiteboards - elektronische Tafeln also, die die unmittelbare Kommunikation mit einem Computer erlauben - im Schulunterricht einsetzen? Dies herauszufinden war das Ziel eines Modellprojekts, das der Augsburger Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik an sechs Augsburger Schulen durchgeführt hat.
01.07.2010 ArtikelDer vom Bildungs- und Schulreferat der Stadt Augsburg unterstützte Schulversuch stand im Kontext des von Prof. Dr. Volker Ulm geleiteten EU-Projekts "Innovations in Mathematics Education on European Level" (InnoMathEd). Zehn Projektpartner in acht europäischen Ländern entwickeln, testeten und evaluieren hier gemeinsam neue Wege für die Integration des Computers im Mathematikunterricht. Ziel ist es, die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien aktiv zu fördern.
In Augsburg haben Ulm und sein Team ein Konzept für eine didaktisch sinnvolle Integration Interaktiver Whiteboards in den Unterricht entwickelt und erprobt. Die SMART Technologies GmbH unterstützte das Projekt, indem sie sechs Haupt-/Grundschulen und Gymnasien in und um Augsburg kostenfrei mit digitalen Tafeln ausstattete. In regelmäßigen Treffen wurden die kooperierenden Lehrerinnen und Lehrer ein Jahr lang didaktisch und technisch unterstützt und bei ihren Erfahrungen mit dieser Form des mediengestützten Unterrichts begleitet.
"Die ersten Evaluationsergebnisse lassen auf eine hohe Zufriedenheit mit den Interaktiven Whiteboards schließen - sowohl bei der Lehrerinnen und Lehrern als auch bei den Schülerinnen und Schülern", sagt Ulms Mitarbeiterin Tamara Bianco. Auch Augsburgs Bildungs- und Schulreferent Hermann Köhler sei begeistert von diesem Schulversuch, so dass es Gespräche über den weiteren Einsatz der Interactive Whiteboards an Augsburger Schulen geben werde. Die Ergebnisse dieses Schulversuchs werden am 12. Juli präsentiert.
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