Bessere Bildung - mehr Chancen

(bikl) Selbst ein Hochschulabschluss ist kein Garantieschein für einen Arbeitsplatz, aber er senkt das Risiko von Erwerbslosigkeit beträchtlich. Das belegen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

25.01.2005 Artikel

Danach waren im 2. Quartal des Jahres 2003 in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union 12,3% der Erwerbspersonen mit einfachem Bildungsgrad arbeitslos, während zum gleichen Zeitpunkt nur 5% der höher Gebildeten erfolglos nach Arbeit suchten. Unter Personen mit mittlerer Bildung betrug die Erwerbslosenquote 9,6%.

In Deutschland waren im Frühjahr 2003 5% der Akademiker erwerbslos, jedoch 10% der Erwerbspersonen mit mittlerem Abschluss und sogar 15,7% derer, die nur einen niedrigen Bildungsgrad vorweisen konnten.

Unter einem einfachen Bildungsgrad wird laut Bundesamt höchstenfalls eine Schulbildung bis zur mittleren Reife ohne Abschluss einer Berufsausbildung im Dualen System oder einer Berufsfachschule verstanden. Eine Berufsbildung oder Abitur werden als mittleres, ein Hochschul- oder vergleichbarer Abschluss als höheres Bildungsniveau gewertet.

Erwerbslos im Sinne dieser Erhebung ist, wer über 15 Jahre alt ist und derzeit keiner bezahlten oder selbstständigen Tätigkeit nachgeht, obwohl er aktiv nach einer solchen Tätigkeit sucht und bereit wäre, sie innerhalb der nächsten zwei Wochen aufzunehmen.

Detaillierte Informationen zu der Erhebung "Arbeitsmarkt in Deutschland" sind im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

Weiterführender Link

Statistisches Bundesamt


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