Beste Hessen der Internationalen Physik-Olympiade bei Leica Microsystems geehrt
Ministerialdirigent Eric Seng, Abteilungsleiter im Hessischen Kultusministerium, hat heute bei der Siegerehrung der Internationalen Physik-Olympiade (IPhO) in Wetzlar die hervorragenden Leistungen der zehn besten Hessen als Beispiele einer gelungenen Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus und sehr motivierten, engagierten sowie talentierten jungen Menschen gelobt: "Ich würde mir wünschen, dass es uns Erwachsenen bei jedem Schüler und jeder Schülerin gelänge, die unterschiedlichen Talente so gut zu fördern. Unserem ganzen Land wünsche ich, dass möglichst viele junge Menschen sich für mathematische und naturwissenschaftliche Fächer begeistern, denn in diesen Disziplinen entscheidet sich unsere Zukunft", führte Seng aus. Im Zeitalter von Nanotechnologie und Bionik komme es auf das Wissen um die vielen Chancen an, die sich auch und gerade in beruflicher Hinsicht vervielfacht hätten.
07.02.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenFür die hessischen Arbeitgeber begründete Dr. Dagobert Kotzur, Mitglied des Vorstandes von Hessen Metall, das Interesse am Wettbewerb: "Als Schlüsselindustrie unseres Landes ist die Metall- und Elektroindustrie auf exzellente Beschäftigte und hervorragenden Nachwuchs angewiesen. Denn nur wenn wir international den Innovationsvorsprung halten, sind die Arbeitsplätze in Deutschland und Hessen sicher." Mit mehr als 22.000 Betrieben bundesweit und fast 3,5 Millionen Mitarbeitern erwirtschafte die Metall- und Elektroindustrie einen Jahresumsatz von über 800 Milliarden Euro. Im internationalen Vergleich läge sie weltweit im Spitzenfeld; eine Position, die sie vor allem ihrer Technologieführerschaft verdanke. "Deshalb unterstützen wir die Anstrengungen der hessischen Landesregierung, den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht an unseren Schulen zu stärken. Die Physik-Olympiade ist ein Teil davon. Nichts ist für unsere Volkswirtschaft so entscheidend wie der Standortfaktor Bildung. Den gilt es kontinuierlich auszubauen, denn er ist Garant für Wohlstand und Zukunft unseres Landes."
Dr. Claus Gunkel begrüßte die jungen Physiker bei Leica Microsystems in Wetzlar, dem führenden Entwickler und Hersteller optischer High-Tech-Präzisionssysteme für die Analyse von Mikrostrukturen. "Mit unseren innovativen Mikroskopiesystemen haben wir vielfach renommierte Auszeichnungen empfangen und sind im globalen Wettbewerb erfolgreich. Um weiterhin Spitzenprodukte zu entwickeln, ist Spitzennachwuchs wie Sie in Forschung und Entwicklung auch in Zukunft bei uns willkommen." Die Faszination der Mikrowelten und die Herausforderungen höchster Präzision erahnten die Preisträger bei einer Führung durch Leicas Optic Center und bei der Vorführung verschiedener Mikroskope. Leica Microsystems erzielte im Jahr 2006 mit rund 3.200 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 650 Millionen US-Dollar.
Detailinformationen zur IPhO:
www.ipho.de und direkt bei Erwin Nungeßer, Hessischen Landesbeauftragter für die Internationale Physik-Olympiade, Telefon und Fax 06151 / 376673
Fotos bei HESSEN METALL, Kornelia Kopp, E-Mail kkopp( at )hessen-metall.de
Namen und Schulen der besten hessischen Physik-Olympioniken:
Niklas Ahrens, Kaiserin-Friedrich-Gymnasium, Bad Homburg
Ju-Won Chae, Goethe-Gymnasium, Frankfurt am Main
Christoph Cuno, Winfriedschule, Fulda
David Diesterheft, Alte Landesschule, Korbach
Lars Elster, Winfriedschule, Fulda
Mirko Feist, Ludwig-Georgs-Gymnasium, Darmstadt
Patrick Kesper, Alte Landesschule, Korbach
Markus S. Schmidt, Kaiserin-Friedrich-Gymnasium, Bad Homburg
Jonathan Siebert, Augustinerschule, Friedberg
Sebastian Vollmer, Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule, Kassel
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