Bewegte Grundschule braucht mehr Sportlehrer/innen

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt das Projekt "Bewegte Grundschule", setzt sich aber für bessere Rahmenbedingungen für den Sportunterricht ein.

19.05.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Nur ein Drittel des Sportunterrichts an Grundschulen wird von Sportlehrerinnen und –lehrern unterrichtet, viele Turnhallen sind in einem schlechten Zustand und Schwimmunterricht kann in vielen Orten gar nicht stattfinden. Wer die bewegte Grundschule ausruft, darf den Kindern und Eltern keine Mogelpackung präsentieren, sondern muss mehr investieren, damit sich die Rahmenbedingungen für Sportunterricht verbessern", sagte am Donnerstag (18.05.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die GEW weist auch darauf hin, dass in den Hauptschulen im Rahmen des neuen Fächerverbunds Musik, Sport, Gestalten (MSG) der Sportunterricht oft zu kurz kommt und zu wenig gute Fortbildungsangebote für Lehrer/innen existieren. "Wer die Fortbildungsprogramme studiert, findet zwar viele Seminare zu Trendsportarten wie Moutain-Bike-Fahren, Inliner-Trainings und Klettern, aber wenig Angebote, die neue Qualifikationen für den alltäglichen Sportunterricht anbieten", so Dahlem.

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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