Bildungsminister Tesch: Israel-Projekttag im Schweriner Schloss ermöglicht Schülern bewusstere und schärfere Wahrnehmung des Themas

Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus 15 Schulen haben heute gemeinsam mit ihren Betreuern am Projekttag "Israel - anders kennen lernen" teilgenommen, der zum ersten Mal von der Botschaft des Staates Israel in Kooperation mit dem Landtag und dem Bildungsministerium in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt wurde.

12.11.2007 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Der Projekttag hat einen Einblick in den israelischen Alltag geboten. So berichteten israelische Bürger in Seminaren von ihrem täglichen Leben, von Musik und Film, über die israelische Armee und die jüdische Religion. Unter der Überschrift "Israel und Mecklenburg-Vorpommern" standen am Nachmittag der israelische Gesandte Ilan Mor und Bildungsminister Henry Tesch den Teilnehmern des Projekttages "Rede und Antwort".

Bildungsminister Henry Tesch: "Es geht um eine schärfere und bewusstere Wahrnehmung des Themas und des Staates Israel in der Öffentlichkeit. Ganz unmittelbare Kontakte mit jüdischen Bürgern, wie sie die israelische Botschaft für einen solchen Projekttag organisiert, machen die Auseinandersetzung mit diesem Land, mit seiner Geschichte und mit der Gegenwart einfacher und anschaulicher. Diese direkten Begegnungen sind es, die Kenntnis und Verständnis von- und füreinander voranbringen. Aus diesem Grunde bieten wir auch Lehrern die Möglichkeit, sich direkt in Israel in der Internationalen Schule für Holocauststudien fortzubilden. Am vergangenen Wochenende wurde dazu das erste Seminar ausgewertet, das im Sommer 2007 mit 23 Lehrern und Multiplikatoren stattfand. Das nächste Seminar für weitere Pädagogen im Sommer 2008 ist in Vorbereitung."

Diese Fortbildungsreihe geht auf eine Vereinbarung zurück, die Bildungsminister Tesch im Februar 2007 mit der Internationalen Schule für Holocaust-Studien Yad Vashem in Jerusalem abgeschlossen hat.

An den Projekttag "Israel - anders kennen lernen" knüpfte Minister Tesch die Hoffnung, dass er Schülerinnen und Schüler dazu angeregt hat, sich noch intensiver mit Israels Geschichte und Gegenwart auseinander zu setzen, z.B. auch in Form einer Partnerschaft mit einer israelischen Schule. "Denn der Vergleich mit anderen Ländern, mit anderen Kulturen und anderen Religionen macht deutlich, dass erst ein Miteinander das Leben bunt und reich macht, Es sind die Begegnungen mit Menschen, die unser Leben ausmachen", so Minister Tesch.


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