Bildungsministerin Erdsiek-Rave: Integrierte Gesamtschule als Cesár-Klein-Schule endgültig in Ratekau angekommen

Cesár-Klein-Schule - unter diesem Namen hat die Integrierte Gesamtschule in Ratekau (Kreis Ostholstein) endgültig ihre Arbeit im neuen Schulgebäude aufgenommen. "Die Integrierte Gesamtschule ist nun vollständig angekommen in der Gemeinde Ratekau. Die Benennung nach dem Künstler Cesár Klein, der zuletzt in Pansdorf lebte, verrät sowohl die regionale Verankerung als auch den Blick für internationales Format", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave, die heute (8. September) bei der Eröffnungsfeier in Ratekau den neuen Namen der Schule verkündete.

09.09.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Im Zuge der Neuordnung des Schulangebots im Kreis Ostholstein ist die Gesamtschule von Pansdorf nach Ratekau verlagert worden. Dafür waren die bestehenden Räumlichkeiten der ehemaligen Ratekauer Realschule in den vergangenen Jahren umgebaut worden. Daran hat sich das Land mit rund fünf Millionen Euro beteiligt. Bereits seit dem Schuljahr 2006/07 werden die neuen 5. Jahrgänge in Ratekau eingeschult. Bislang waren die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule noch an beiden Standorten unterrichtet worden, in Pansdorf waren dafür spezielle Container als Klassenräume aufgestellt worden.

"Für alle, die diese Schule seit 2001 aufgebaut haben, ist der heutige Tag sicher eine kleine Entschädigung für all die Mühen und Unsicherheiten der vergangenen Jahre. Ihr Einsatz hat sich gelohnt", so Erdsiek-Rave weiter. Sie dankte allen Beteiligten für ihr großes Engagement und betonte die pädagogische Bedeutung der neuen Räumlichkeiten. "Forschendes, handlungsorientiertes Lernen nimmt immer mehr Raum ein. Lerntempo und Lernstoff werden zunehmend individualisiert und differenziert. Die Arbeit in Projekten, im Epochenunterricht - fächerübergreifend, klassenübergreifend, jahrgangsübergreifend - prägt zunehmend den Alltag an unseren Schulen. Umso wichtiger ist es, dass neue Räume dafür genügend Flexibilität lassen." Dies sei in Ratekau auf vorbildliche Art und Weise gelungen.


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