Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Wende im Landtag zur Zukunft der kleinen Grundschulen: Wir benötigen kreative Ideen und intelligente Bildungsstrukturen

"Es ist unser Anspruch, im ländlichen Raum ein leistungsfähiges und gut erreichbares Angebot an Grundschulen zu sichern." Das betonte Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara` Wende heute (20. März) im Landtag. Ebenso wichtig sei aber auch die Qualität des Unterrichts.

20.03.2013 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Die Landesregierung wäge die Aspekte ´Erhalt und Qualität` gegeneinander ab und bringe sie zum Ausgleich. Dazu gehöre auch, die begrenzte Zahl der zur Verfügung stehenden Lehrerplanstellen so gerecht wie möglich zu verteilen. "Wir ringen gemeinsam mit dem Schulträger, mit den Eltern und den Schulleitungen um kreative und intelligente Konzepte", versicherte die Ministerin.

Der Schülerrückgang - bis 2020 werden wir in Schleswig-Holstein 50.000 Schüler und Schülerinnen weniger haben als heute - werde logischerweise an dem ein oder anderen Standort auch zu Schulschliessungen führen müssen. Aber: "Wir streben flexible Lösungen an und setzen auf eine neue Form kommunaler Partnerschaften im Sinne von ´kommunalen Verantwortungsgemeinschaften`", so Ministerin Wende. Kooperationen aus Kindertagesstätten, örtlichen Vereine oder auch mit der Kirche könnten den Veränderungsprozess konstruktiv begleiten und vor Ort neue Bildungsstrukturen entwickeln.

Die Ministerin verwies auf die Themenkonferenz ´Die Schule im Dorf`, zu der sie in Kürze einladen werde. "Das ist der richtige Ort, um diesen schwierigen Prozess gemeinsam zu gestalten und voranzubringen."


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