Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Wende: Qualität statt Tempo bei der Inklusion

"Qualität statt Tempo: Unser Inklusionskonzept werden wir - auch im Lichte der neuen finanziellen Möglichkeiten durch das Bildungspaket des Bundes - im Herbst vorlegen", sagte heute (27. Mai) Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara` Wende. Sie betonte, nach dem Schleswiger Gerichtsurteil zur Schulbegleitung und deren Finanzierung seien insbesondere die Zusammenarbeit mit den Kommunen und das Kostensplitting noch nicht abschließend geregelt: "Wir sind auf einem konstruktiven Weg." Im Übrigen ermögliche die aktuelle Berliner Entscheidung, einige Fragen neu zu denken - "und zwar im positiven Sinne neu zu denken", hob Wende hervor.

28.05.2014 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

"Eine inklusive Schule soll selbst über die Ausstattung verfügen, die eine selbstverständliche Teilhabe von jungen Menschen ermöglicht", sagte die Ministerin. Zu dieser Ausstattung gehörten nicht nur lehrendes und sozialpädagogisches Personal, sondern auch Assistenzkräfte - das sei eine wesentliche Säule des Inklusionskonzeptes. Zudem gelte es, die sonderpädagogische Kompetenz im Unterricht durch verbesserte Aus-, Fort- und Weiterbildung voranzubringen. "Das Lehrkräftebildungsgesetz ist in diesem Zusammenhang ein ganz wichtiger Baustein", sagte die Ministerin.

Als nächstes führe das Ministerium weitere Gespräche mit den Kommunen, Schulleitungen, Lehrkräften, Gewerkschaften, Eltern, mit dem Behindertenbeauftragten und den politischen Experten, um letzte Details auch im Lichte der neuen Möglichkeiten zu klären. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir diese große und gesamtgesellschaftliche Aufgabe gut lösen werden", sagte die Ministerin.


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