Bildungsministerin Wende und Bildungssenator Rabe unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zur ´JuniorAkademie`
Die JuniorAkademie St. Peter-Ording ist ein Erfolgsmodell. Fast 100 Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein nutzen jährlich dieses außerschulische Programm für besonders begabte und hochbegabte Kinder und Jugendliche. Jetzt haben die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg und die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK) ihre weitere Zusammenarbeit verlässlich geregelt. Schulsenator Ties Rabe und die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara` Wende haben eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
30.05.2014 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)Ministerin Wende: "Mit dieser Unterschrift sichern wir auch zukünftig dieses vielfältige und qualitativ hochwertige außerschulische Förderangebot. Es ergänzt unser Modell einer individuellen Förderung durch binnendifferenzierten Unterricht."
Senator Ties Rabe: "Durch die JuniorAkademie können besonders Begabte früh und intensiv gefördert und ihnen ein Austausch mit anderen, ähnlich interessierten Gleichaltrigen ermöglicht werden. Das ist eine einzigartige Chance, die wir gerne unterstützen."
Silke Thon, zweite Vorsitzende der DGhK: "Das besondere der JuniorAkademien ist die Verknüpfung von intellektueller Herausforderung und dem sozialen Miteinander. Für viele Jugendliche ist es ein Meilenstein auch in ihrer persönlichen Entwicklung."
Seit 2007 bieten Schleswig-Holstein und Hamburg die JuniorAkademie St. Peter-Ording an. Immer zu Beginn der Sommerferien treffen sich mindestens 96 Schülerinnen und Schüler (60 aus Schleswig-Holstein und 36 aus Hamburg) der Jahrgänge 8 bis 10, um für zwei Wochen an unterschiedlichen Kursen teilzunehmen. Das Angebot umfasst unter anderem die Themenbereiche Mathematik, Naturwissenschaften, Technik, Sprachen, Geisteswissenschaften und Ästhetik - insbesondere in methodischer Hinsicht unterscheidet sich die Arbeit in den Kursen vom herkömmlichen schulischen Unterricht. Durch übergeordnete Fragestellungen werden Fächergrenzen aufgelöst. Mit einem großen Anteil eigenständiger Arbeit wird das Ziel, besonders Begabte früh und intensiv zu fördern und ihnen einen Austausch mit anderen, ähnlich interessierten Gleichaltrigen zu ermöglichen, erreicht. Teilnehmen kann, wer von den Schulen vorgeschlagen wird, sich erfolgreich bewirbt und ausgewählt wird. In diesem Jahr findet die JuniorAkademie vom 13. Juli bis zum 26. Juli statt.
Träger und Veranstalter der Akademie ist die DGhK, sie wird unterstützt von den beiden Ländern. Alle Partner arbeiten in einer Arbeitsgruppe zusammen. Finanziert wird die JuniorAkademie durch einen Eigenanteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Länder Schleswig-Holstein (abhängig von der Teilnehmerzahl mit 62,5 Prozent) und Hamburg (37,5 Prozent) sowie Sponsorenverträge und Sponsoring. Jährlich wird die Arbeit evaluiert.
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