Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Wende: "Wir wollen die Qualität des inklusiven Unterrichts verbessern"

Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara` Wende wird im Frühjahr kommenden Jahres ein Konzept für Inklusion vorlegen. "Wir wollen, dass Inklusion nicht allein von der Quote, sondern auch qualitativ ein Erfolg wird", sagte die Ministerin heute (30.September) anlässlich einer GEW-Pressekonferenz zum Thema 'Inklusion'. Ziel sei es, die Qualität des inklusiven Unterrichtes zu verbessern.

30.09.2013 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

"Über das Wie führen wir Gespräche mit Experten und an einem Runden Tisch. Denn wir sind uns darin einig, dass ein konzeptionell gut durchdachter und adäquat ausgestatteter inklusiver Unterricht ein Gewinn für alle Schülerinnen und Schüler ist."

Das Inklusions-Konzept werde unter anderem Aussagen zur Neuordnung der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung, zur Weiterbildung von Lehrkräften und zur zukünftigen Rolle der Förderzentren treffen. "Ich möchte, dass alle Lehrkräfte in ihrer Ausbildung Kompetenz im Bereich Heterogenität, Diagnostik und Inklusion erwerben. Zudem wird das Lehramt Sonderpädagogik weiterentwickelt." Ein weiterer Punkt, so die Ministerin, sei die personelle Ausstattung. Die Schulen haben bereits 120 zusätzliche Stellen für die Inklusion erhalten, davon allein 60 Stellen für die Grundschulen. Außerdem sei sie in Gesprächen mit dem Sozialministerium, um schulische Ressourcen besser mit Leistungen der Eingliederungshilfe zu verknüpfen. Bildungsministerin Wende: "Am Ende wünsche ich mir, dass wir gemeinsam die Herausforderung ´Inklusion` bewältigen."


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