Bildungspolitik gegen Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen geht nicht
"Der Rücktritt von Christiane Staab ist eine verständliche Reaktion auf die Bildungspolitik der Landesregierung. Dort wird Bildungspolitik gegen die Interessen von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern gemacht. Mit ihrer Blockadepolitik gegen neue Schulformen und Sackgassen wie die Werkrealschule werden CDU und FDP auch mit Werbekampagnen für eine Qualitätskampagne keine Landtagswahlen gewinnen können", sagte am Montag (25.01.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
25.01.2010 Pressemeldung GEW Baden-WürttembergMoritz bedauert den Rücktritt von Christiane Staab. "Ich war erst in der vergangenen Woche im Landeselternbeirat zu Gast und wir haben dort eine offene und spannende Diskussion erlebt. Die GEW steht für eine enge Kooperation mit den Elternvertretern an den Schulen. Eltern und Lehrkräfte verfolgen das gemeinsame Ziel, unseren Kindern und Schülerinnen bzw. Schülern die besten Lernbedingungen zu bieten", sagte Moritz.
Die Bildungsgewerkschaft GEW kritisiert vor allem die Rolle der CDU-Fraktion in der Bildungspolitik. "Immer wieder in den vergangenen Jahren wurden pädagogische Expertinnen und Experten, selbst aus dem eigenen Kultusministerium von der CDU-Fraktion nicht ernst genommen oder ausgebremst", sagte Moritz.
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