Bildungsstaatssekretär Meyer-Hesemann gratuliert Siegerinnen beim 35. Bundeswettbewerb Mathematik 2005

"Wir brauchen junge Menschen wie Sie in einer Gesellschaft, die besonders auf den Nachwuchs in Mathematik, Informatik, den Naturwissenschaften und den technischen Berufen angewiesen ist", so der Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Frauen heute (28. April) in Kiel bei der Auszeichnung der Sieger des Bundeswettbewerbs Mathematik 2005. Anne Fernengel aus Kleinostheim (Hessen) und Annika Heckel aus Immenstadt (Bayern) erhielten zum zweiten Mal die Auszeichnung. Darüber hinaus wurde Mara Sommerfeld aus Hamburg erstmals Bundessiegerin.

02.05.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Der Bundeswettbewerb Mathematik findet seit 1970 statt, wird von dem gemeinnützigen Verein "Bildung und Begabung e.V." ausgerichtet und richtet sich vorrangig an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Die Jugendlichen müssen zunächst in zwei Ausscheidungsrunden vier Mathematikaufgaben in Heimarbeit bearbeiten. In der dritten entscheidenden Runde findet ein Fachkolloquim statt, aus dem jedes Jahr die Bundessieger hervorgehen.

Meyer-Hesemann lobte bei der 35. Preisverleihung in den Räumen der HSH Nordbank, dass durch solche Wettbewerbe das Fach Mathematik den Stellenwert bekäme, der ihm gebührt: "Mathematik ist lebendige Wissenschaft für das alltägliche Leben. Das Aufspüren von interessanten Zusammenhängen, analytisches Denken, Abstraktionsfähigkeit, Teamarbeit und das Entwickeln von Problemlösungsstrategien erleichtere den jungen Menschen, sich im privaten wie im beruflichen Leben besser zurecht zu finden."

Als Konsequenz auf PISA hätten die Kultusministerkonferenz und alle Länder verschiedene Anstrengungen unternommen, um den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht besser zu fördern, so der Staatssekretär. "Wir haben Bildungsstandards eingeführt, zahlreiche Länder beteiligen sich an dem Modellprogramm SINUS zur Optimierung des Unterrichts in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik und viele weitere besondere Projekte und Angebote in diesem Bereich hätten bereits zu deutlichen besseren Ergebnissen bei der zweiten PISA-Untersuchung geführt. Wir sind auf dem richtigen Weg, auch wenn es noch nicht ausreicht", so Wolfgang Meyer-Hesemann.

Der Staatssekretär gratulierte den Siegerinnen und bedankte sich bei dem Verein als Träger des Wettbewerbs, dem Sponsor HSH Nordbank und beim Bundesbildungsministerium und dem Stifterverband der Deutschen Wirtschaft für die Unterstützung. Meyer-Hesemann "Dieses Projekt lebt aber vor allem durch das besondere Engagement der Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern, die die Schüler in ihrer Arbeit jedes Jahr aktiv begleiten und fördern."


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