Bildungsstaatssekretär Thomas Härtel eröffnet das

02.06.2004 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler Berliner Oberschulen, die in ihren Schulen als Konfliktlotsen eingesetzt werden, werden bei einem Treffen im Haus der
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17
am Freitag, den 04. Juni 2004 um 12.45 Uhr
von dem Staatsekretär für Bildung, Jugend und Sport, Thomas Härtel, Urkunden als Anerkennung für ihre Arbeit erhalten.

Das Projekt Konfliktlotsen begann 1992 an einer Schule mit neun Schülern. Inzwischen arbeiten von den rund 1000 Schulen etwa 180 Grund- und Oberschulen erfolgreich mit dem Konfliktlotsenmodell.

Seit 1999 werden abwechselnd die Konfliktlotsen der Grund- bzw. Oberschulen öffentlich geehrt. In diesem Jahr sind die Oberschulen wieder an der Reihe. Die Grundschüler/innen bekommen ihre Anerkennungsurkunden zugeschickt. Bei dem 1. Konfliktlotsentreffen waren es noch 137 Grundschüler, die als Konfliktlotsen tätig waren. Inzwischen gibt es an Grund- und Oberschulen zusammen rund 1.500 Konfliktlotsen. Im Jahr 2001 erhielt das Projekt Konfliktlotsen den Preis des Mete-Eksi-Fonds.

Staatssekretär Thomas Härtel:
"Die Berliner Konfliktlotsen sind ein Erfolgsmodell in jeder Hinsicht. Die Idee dahinter ist so einfach wie überzeugend: Konflikte finden immer dort statt, wo mehrere Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Wünschen zusammenkommen. Es geht nicht darum, sie zu leugnen, sondern den richtigen Weg zu finden, damit umzugehen. Und dabei "lotsen" und helfen am besten Gleichaltrige, die das Vertrauen ihrer Mitschüler haben. Ich danke allen Schülerinnen und Schülern und den Lehrerinnen und Lehrern für ihr Engagement für eine gewaltfreie Schule!"


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