Bundesweite Schülerzeitung
(bikl) Im Januar 2006 soll sie zum ersten Mal erscheinen: Eine bundesweite Schülerzeitung zum Thema Entwicklungspolitik. Doch neben der Information verfolgt das Projekt ein weiteres Ziel: 1,20 Euro von den zwei Euro Verkaufspreis pro Exemplar sollen direkt in Hilfsprojekte fließen.
29.07.2005 ArtikelAuslöser für das ehrgezige Projekt war die Tsunami-Katastrophe in Südostasien. Danach suchten viele Schulen Patenschaften in den betroffenen Ländern, um dort helfen zu können. Prälat Dr. Stephan Reimers, Vorsitzender der Evangelischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe, beeindruckte dieses Engagement und er wollte verhindern, dass so viel Interesse und Hilfsbereitschaft nicht wieder versiegen.
Die Schüler werden per Internet oder über so genannte Spendenparlamente an den Schulen selbst entscheiden können, wer in den Genuss des Geldes kommen soll.
Reimers, der Mitte der sechziger Jahre Schülersprecher in Hamburg war, hatte die Idee mit der Zeitung. Im Juni gründeten Schüler aus elf Bundesländern den "Verein für entwicklungspolitische Bildung", der die Zeitung herausgeben wird. Im Beirat sitzen neben Delegierten aus verschiedenen Landesschülervertretungen auch Prominente, wie Theo Sommer, einst Herausgeber der Wochenzeitung Die Zeit.
Die Zeitung soll drei Mal pro Jahr erscheinen. Die erste Ausgabe wird eine Startauflage von 300 000 Exemplaren haben.
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[Verein für entwicklungspolitische Bildung]
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