Bayern

Die Unterrichtsversorgung an Grund- und Mittelschulen ist zum Schuljahresbeginn sichergestellt

Das Bayerische Kultusministerium stellt zum neuen Schuljahr 2012/2013 die Unterrichtsversorgung an Bayerns Grund- und Mittelschulen sicher. Anders lautende Berichte und Mutmaßungen sind unzutreffend, da wie an Grund- und Mittelschulen üblich die Klassenbildung noch im Gange und zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist: Teilaussagen bzw. Aussagen zu Standorten sind deshalb für Bayern nicht aussagekräftig.

07.08.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das Kultusministerium erstellt jährlich eine Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen an den einzelnen Schularten, diese wird jährlich fortgeschrieben. Die jeweils aktualisierte Prognose ist die belastbare Grundlage für die Ressourcenzuweisung im folgenden Schuljahr. Die Schülerprognose 2012 hatte den erfreulichen Anstieg der Schülerzahlen an der Mittelschule bereits zur Grundlage. Darüber hinausgehend ergab sich für das Schuljahr 2012/2013 ein weiterer Schüleranstieg um gut 4000 Schüler an der Mittelschule. Dies ist ein Beleg für die Akzeptanz und Leistungsfähigkeit der Mittelschule.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat bereits in Erwartung einer möglichen Steigerung der Schülerzahlen an den bayerischen Mittelschulen vorausschauend gehandelt. Entsprechend wurden und werden zusätzliche Ressourcen für das Schuljahr 2012/2013 bereit gestellt. Diese werden im Zuge der Klassenbildung über die Regierungen und Schulämter an die Schulen zugewiesen und so die Unterrichtsversorgung wie gewohnt verlässlich sichergestellt.

Der dabei vom BLLV und anderen gegenüber der Prognose des vergangen Jahres genannte Schüleranstieg von 14000 Schülerinnen und Schüler ist in diesem Zusammenhang falsch. Die Schülerprognose war vom Ministerium bei der Vorbereitung der Ausgabe von 2012 aktualisiert worden.

Bei der Unterrichtsversorgung spielt die demographische Entwicklung eine wichtige Rolle, da diese eine entscheidende Basis für die Schülerprognose darstellt. Die Bevölkerungsentwicklung und die Altersstruktur entwickeln sich in den sieben bayerischen Regierungsbezirken seit Jahren unterschiedlich.


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