Eigenverantwortliche Schule – topp oder Flop?

Die schwarzgelbe Landesregierung hat mit der Novellierung des Schulgesetzes im Jahr 2007 den Schulen mehr Eigenverantwortung übertragen. Damit sollte ein wesentlicher Beitrag geleistet werden, um die schlechten PISA-Ergebnisse zu verbessern. Mit der Einführung der Eigenverantwortlichen Schule sollten die Schulen größere Gestaltungsspielräume und umfangreichere Entscheidungsmöglichkeiten erhalten.

25.03.2009 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Es ist an der Zeit, sich mit einem genaueren Blick in den Alltag der eigenverantwortlichen Schulen zu vergewissern, was sich wie in den Schulen verändert hat und welche Konsequenzen gezogen werden müssen. Gerade weil die niedersächsische Landesregierung in jüngster Zeit durch ein Bündel an fragwürdigen und wenig überzeugenden Vorhaben fehlenden Sachverstand bewiesen hat, ist es dringend angeraten, rechtzeitig einzugreifen, damit in der Schulpolitik die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

Wir laden Sie ein, mit uns zu diskutieren und die nächsten Schritte mitzugestalten:

Freitag, 24.04.2009 von 15.30 – 18.30 Uhr in der Üstra-Remise
Goethestr. 19, 30159 Hannover
www.uestra.de

In einer ersten Statementrunde berichten Lehrkräfte, SchulleiterInnen, SchülerInnen und Eltern über ihre Erfahrungen mit der Eigenverantwortlichen Schule:

► Was hat die Eigenverantwortung gebracht?

► Wird durch die Eigenverantwortung die Qualität der Schule vorangebracht?

► Wie sieht es mit den demokratischen Beteiligungsrechten aus?

► Welche Belastungen erzeugt die eigenverantwortliche Schule?

Im 2. Teil kommen ExpertInnen des Schulleitungsverbandes Niedersachsen (SLVN), der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), des Kultusministeriums (MK), des Landesschülerrats (LSR) sowie Eltern und Politik zu Wort:
"Was folgt daraus?" – Erörterung von Konsequenzen/Vorschlägen
Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf Ihre Teilnahme.


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