Einigkeit bei Bezirkselterntagen des LEV-RS über den Erfolg der bayerischen Realschulen
Bei den Bezirkselterntagen des Landeselternverbandes Bayerischer Realschulen (LEV-RS), die am Wochenende bayernweit an vier verschiedenen Orten stattfanden, bezogen die teilnehmenden Elternvertreter eine eindeutige Stellung zum Erhalt der eigenständigen Realschulen. "Dies geschieht im Interesse unserer Kinder, die eine zukunftsorientierte und qualitativ hochwertige Bildung erfahren sollen," betonte die Landesvorsitzende Ingrid Ritt in Bad Tölz, ebenso wie ihre Vorstandsmitglieder in Dachau, Babenhausen und Regensburg. Die Realschule, die sich als eine leistungsfähige Schule erwiesen hat, bietet nicht nur individuelle Bildungschancen, sondern erfüllt auch für Gesellschaft und Wirtschaft eine wichtige Funktion.
20.11.2008 Bayern Pressemeldung Landeselternverband Bayerischer Realschulen (LEV-RS)Mit größter Skepsis werden die geplanten Modellversuche zur Kooperation zwischen Realschulen und Hauptschulen verfolgt. Die Elternvertreter warnten davor, Realschüler künftig hin- und herzuschieben zwischen Schulen und Schularten. Realschüler brauchen wie alle anderen Schüler Identität und Ruhe für erfolgreiches Lernen. Elternvertreter kündigten massiven Protest an gegen Kooperationsregelungen, die zu Lasten der Realschüler und ihres Bildungsanspruchs gehen würden.
Der Landeselternverband vertritt die Eltern und Erziehungsberechtigten der über 230.000 Schüler und –schülerinnen an Bayerns Realschulen. Von Regensburg über Babenhausen und Dachau bis Bad Tölz waren die Elternvertreter unisono der Meinung, dass die Realschule weitere Unterstützung braucht zur Erfüllung ihres Bildungsauftrags. Dabei bezogen sich die konkreten Anliegen auf mehr Lehrerstunden zur individuellen Schülerförderung sowie ein Ausbau der Ganztagsangebote unter Wahrung der Eigenständigkeit als bayerische Realschule.
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