Einigung zur Vollzeitperspektive für Grundschullehrer
Die Verhandlungen von Kultus- und Finanzministerium mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie dem Sächsischen Lehrerverband (SLV) haben zu einer Grundsatzeinigung geführt. So wird die Vollzeitperspektive für die sächsischen Grundschullehrer beginnend ab dem 1. August 2008 regional unterschiedlich eröffnet. In den Regionen (Regionalstellen der Bildungsagentur) Zwickau, Chemnitz, Leipzig und Dresden soll die Vollzeitbeschäftigung für diejenigen Lehrer, die dies wünschen, spätestens ab dem 1. August 2011, in der Region Bautzen spätestens ab dem 1. August 2012 ermöglicht werden. Die heutige Einigung löst die Grundschulvereinbarung von 1997 ab.
18.04.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für KultusKultusminister Steffen Flath begrüßt die Einigung: "Mit dem Abschluss haben wir unser Versprechen eingelöst, bei steigender Schülerzahl auch die Stunden der Lehrer wieder anzuheben. Außerdem ist dies ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung des Unterrichts und ein positives Zeichen für alle künftigen Grundschullehrer in Sachsen. Finanz-Staatssekretär Dr. Wolfgang Voß sagte: „Es war klar, dass wir zu einer Vollzeitperspektive kommen werden. Die Verhandlungen waren nicht einfach, dennoch haben wir eine gute Lösung gefunden.“ Mit der neuen Perspektive wird der Grundschullehrerberuf in Sachsen wieder zu einem Vollzeitberuf. Die Einigung stellt aus Sicht aller Verhandlungspartner einen angemessenen Interessenausgleich dar. Die Paraphierung ist für kommende Woche vorgesehen.
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