Bayern

Eltern werden in wichtige Entscheidungen in der Bildung einbezogen

Die Eltern werden als Teil der Schulfamilie in wesentliche Entscheidungen der Schulentwicklung in Bayern einbezogen. Der Vorwurf, den der Bayerische Elternverband heute erhob, Eltern würden nicht einbezogen, ist aus der Sicht des Bayerischen Kultusministeriums unzutreffend. Es ist dem bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle ein wichtiges Anliegen, die Eltern in diese wichtigen Entscheidungen mit einzubinden.

10.04.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

So wurden Elternvertreter zu den Dialogforen in den Landkreisen und kreisfreien Städten in den vergangenen gut zwei Jahren eingeladen, bei denen die künftige Gestaltung der Schullandschaft vor Ort, insbesondere der Gestaltung der Haupt- und Mittelschulen, diskutiert wurde. Als Folge dieser Dialogforen waren in weiten Teilen Bayerns auch die Mittelschulverbünde gegründet worden.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat auch Vertreter der Landes-Elternvereinigung an den Gymnasien zum Runden Tisch zur Weiterentwicklung des Gymnasiums für den 17. April 2012 nach München eingeladen. Neben den Elternvertretern nehmen an diesem Runden Tisch, der z.B. die Initiative zu einem freiwilligen zusätzlichen Jahr für Gymnasiasten in der Mittelstufe, die Weiterentwicklung des Gymnasiums, aber auch den Ausbau des Ganztags mit behandeln wird, auch Vertreter des Bayerischen Philologenverbandes, der Direktorenvereinigung sowie Schülervertreter und Vertreter des Kultusministeriums teil.

Elternvertreter werden auch zu den Gesprächen zur Gestaltung der Bildungsregionen eingeladen, die ab Mai 2012 in zahlreichen Landkreisen und kreisfreien Städten beginnen werden.

Diese Fakten darf der Bayerische Elternverband nicht übersehen. Dass Eltern außerdem in den schulischen Gremien Elternbeirat und Schulforum mitwirken, ist selbstverständlich.


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