Sachsen

Ende November ist Anmeldeschluss für Jugend forscht

Endspurt bei Jugend forscht: Noch bis zum 30. November 2014 können sich Jungforscher für die 50. Wettbewerbsrunde anmelden. Unter dem Motto "Es geht wieder los" werden Projekte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gesucht. Schüler, Auszubildende und Studierende zwischen 15 und 21 Jahren sind aufgerufen, spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

04.11.2014 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Jüngere Schüler, die im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen, können in der Juniorsparte "Schüler experimentieren" teilnehmen. Die möglichen Forschungsthemen sind frei wählbar. Wichtig ist, dass sich die Fragestellung einem der sieben Jugend forscht Fachgebiete zuordnen lässt. Zur Auswahl stehen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Für die Anmeldung per Internet unter www.jugend-forscht.de sollen das Thema genannt und die Inhalte kurz beschrieben werden. Ab Januar 2015 müssen die Teilnehmer dann eine schriftliche Ausarbeitung zu ihrem Projekt einreichen. Jeder Teilnehmer darf höchstens drei Projekte anmelden. Alle Angemeldeten werden zu einem der drei sächsischen Regionalwettbewerbe eingeladen. Dazu muss eine schriftliche Ausarbeitung des Projekts von maximal 15 Seiten beim zuständigen Wettbewerbsleiter vorliegen. Wer bei einem der Regionalfinals gewinnt, tritt auf Landesebene an. Hier wiederum qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale, das Ende Mai 2015 stattfindet. Auf allen drei Wettbewerbsebenen gibt es Geld- und Sachpreise zu gewinnen.

In Sachsen erhalten Schulen für benötigte Materialien und Geräte finanzielle Unterstützung. Informationen dazu beim Verwalter des Sponsorenpools andreas.roepke@sankt-afra.de

Im vergangenen Jahr gewann Vincent Stimper vom Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium aus Chemnitz beim Bundesfinale den ersten Preis in der Kategorie Physik. Der Achtzehnjährige erhielt aus der Hand der Bundesministerin für Bildung und Forschung den mit 2.500 Euro dotierten Preis. Zudem darf der Schüler nach Stockholm reisen, um an einer Nobelpreisverleihung teilzunehmen. Mit seinem Projekt "Zwischen Harmonie und Chaos – ein verallgemeinertes Modell des Doppelpendels" hatte er sich gegen die Mitbewerber aus den anderen Bundesländern durchgesetzt.


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