Ergebnisse der Osterferiencamps übertreffen die Erwartungen - innovatives Konzept für versetzungsgefährdete Schüler erreicht Erfolgsquote von bis zu 90 Prozent Versetzungen
"Die hessischen Osterferiencamps haben ihre Premiere glänzend bestanden. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass bis zu 90 Prozent der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nach Besuch der Camps ihre Versetzung doch noch geschafft haben", mit diesen Worten zieht Kultusministerin Karin Wolff ein vorläufiges Resümee. "Wir werden im September die abschließenden Ergebnisse erhalten, aber bereits jetzt ist sicher, dass mehr als zwei Drittel aller Schülerinnen und Schüler, deren Versetzung gefährdet war, nun mit neuem Selbstvertrauen und zurück gewonnener Freude am Lernen in das neue Schuljahr blicken können." Zwei Modelle von Osterferiencamps wurden vom 2. bis 13. April 2007 für versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler erstmals hessenweit durchgeführt.
19.07.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenZum einen fanden die externen o.camps für die Regionen Frankfurt, Wiesbaden und Kassel in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie Sponsoren statt. Insgesamt nahmen 150 versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler aus den Städten Frankfurt, Wiesbaden und Kassel an den drei Camps teil. Dort konnten die Achtklässler aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen in gemeinsamen Lernwerkstätten schulische Inhalte nacharbeiten. Alle Schülerinnen und Schüler waren versetzungsgefährdet gemeldet und hatten im Durchschnitt zweimal Mangelhaft in den Hauptfächern. Eine Betreuung fand durch Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Jugendleiter statt. Vor und nach dem Camp setzten sich Paten aus dem vertrauten Umfeld für die Schülerinnen und Schüler ein, dazu erhielten Eltern und Lehrkräfte im Nachgang individuelle Förderempfehlungen.
Darüber hinaus wurden Schülerinnen und Schülern, deren Versetzung und Abschlüsse ebenfalls gefährdet waren, schulbezogene Ostercamps angeboten. An diesem zweiten Modell haben sich 854 Schüler aus ganz Hessen in insgesamt 29 Schulen beteiligt. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Jahrgangsstufen und Schulformen, wobei die Umsetzung in den einzelnen Schulen unterschiedlich erfolgte.
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