Erklärung des BundesEIternRates zur bundesweiten Elternumfrage von FOCUS Schule und dem BER

Der Bundeselternrat steht an der Seite der Eltern in ihrem alltäglichen Bildungs- und Erziehungs­auftrag. Unter diesem Aspekt wurde im Hauptausschuss differenziert diskutiert und der Beschluss gefasst, die FOCUS-Schule-Umfrage unter Eltern zu unterstützen. Basis für die Unterstützung ist die Zusicherung der Redaktion, dass kein Ranking unter Schulen beabsichtigt ist.

05.06.2008 Pressemeldung Bundeselternrat

Die Entscheidung, an der Umfrage teilzunehmen, kann und will der BER den Eltern nicht abneh­men. Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig und anonym.

Der BER plädiert grundsätzlich dafür, Eltern mehr Informationen über das schulische Umfeld bereit zu stellen. Eltern können damit eine Entscheidungshilfe für die Auswahl der geeigneten Schule für das eigene Kind bekommen. Die Ergebnisse der Umfrage ergeben im optimalen Fall unterschiedli­che Blickwinkel und Einschätzungen über eine Schule.

Effekte, die bisher bekannt wurden, sind größtenteils erfreulich. "In den Fällen, in denen durch die Ergebnisse der Umfrage Defizite bekannt werden, fordern wir alle Beteiligten auf, konstruktiv und lösungsorientiert damit umzugehen", sagt Dieter Dornbusch, Vorsitzender des BER. "Nur wer sei­ne Schwächen kennt, kann sie beheben".

Analog werden durch FOCUS-Schule auch Lehrerinnen, Schulleiterinnen und Schülerinnen be­fragt. Hier sind die entsprechenden Vereinigungen und Dachverbände gefordert, sich, wie es der BER im Namen der Eltern getan hat, mit der Thematik zu befassen und entsprechende Empfeh­lungen oder Stellungnahmen auszusprechen. Dornbusch weist darauf hin, dass "wir unsere Kinder in den Schulen bestens auf die Herausforde­rungen der Zukunft vorbereiten wollen. Dafür benötigen wir ein konstruktives Miteinander."

Finsterbergen, 30. Mai 2008
Für den Vorstand
Dr. Jörg Vogel
Stellvertretender Vorsitzender des BER

Ansprechpartner

Bundeselternrat

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