Erster Deutschlandweiter Projekttag zum 9. November: Gelungener Auftakt in Mecklenburg-Vorpommern – Fortsetzung folgt

"Dieser erste Projekttag zum 9. November war ein guter Auftakt – wir werden diese intensive Form der Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte im nächsten Jahr fortsetzen", so Kultusminister Henry Tesch zum Abschluss des Projekttages in Schwerin.

09.11.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

235 Schülerinnen und Schüler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern haben sich heute in 17 Workshops insbesondere mit dem Thema "Friedliche Revolution - 20 Jahre Mauerfall" in verschiedenster Art und Weise auseinandergesetzt.

Kultusminister Henry Tesch, der als diesjähriger Präsident der Kultusministerkonferenz diesen ersten deutschlandweiten Projekttag zum 9. November initiiert und die Schüler aus diesem Anlass nach Schwerin eingeladen hatte, empfing sie bereits am Sonntag Abend in Schwerin, wo sie im Speicher in eindruckvollen Auftritten die Projekte in ihren jeweiligen Schulen vorgestellt haben. Das reichte von Berichten über kabarettistische Einlagen bis hin zu Gesang und Tanz.

Mit dabei waren Schüler des Goethegymnasium Ludwigslust, des Gymnasialen Schulzentrums Dömitz, des Hansa-Gymnasiums Stralsund, des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums und des CJD Christopherus-Gymnasiums Rostock, der Kooperativen Gesamtschule Stavenhagen, des Gymnasiums Carolinum in Neustrelitz und der Kooperativen Gesamtschule Barth. Ihnen schlossen sich am Montag Schweriner Schüler des Friedericianums, des Goethe-Gymnasiums, der Europaschule und des Pädagogiums an.

Der 9. November selbst galt ganz den Workshops rund um das Thema 20 Jahre Mauerfall, die das Bildungsministerium gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung und der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR vorbereitet hatte.

Die Workshops reichten von Filmdiskussionen, u. a. mit dem Filmemacher und Zeitzeugen Dietrich Zarft gemeinsam mit Kultusminister Henry Tesch, über Zeitzeugengespräche z. B. zum Thema Staatssicherheit und Justiz im Norden der DDR bis hin zu Kreativkursen zur akustischen, farblichen oder bildlichen Umsetzung von historischen Ereignissen.

Veranstaltungsorte der Workshops waren die Paulskirche, die Schule der Künste, die Landeszentrale für politische Bildung, die Synagoge, das Stadtarchiv, die Werderkaserne und das Dokumentationszentrum am Demmlerplatz.

Kultusminister Henry Tesch: "Ich möchte mich bei allen bedanken, die für diesen erfolgreichen Auftakt des jährlich wiederkehrenden Projekttages hier in Schwerin und in den Schulen des Landes gesorgt haben."


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