Erstes Feriencamp für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten vor dem Abschluss

Am morgigen Donnerstag endet das erste Feriencamp für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten im Land Brandenburg mit einer öffentlichen Abschlussveranstaltung von 14.00 bis 16.00 Uhr. Insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 nahmen vom 20. bis 30. Oktober 2008 am Projekt "Camp+ Brandenburg" auf dem Gut Gnewikow (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) teil.

29.10.2008 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Das Projekt wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), des brandenburgischen Bildungsministeriums, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) sowie der Beck´schen Stiftung. Organisiert wird das Projekt vom Projektverbund kobra.net – Kooperation in Brandenburg in Zusammenarbeit mit der DKJS und dem Ministerium.

Das Angebot "Camp+ Brandenburg" richtet sich speziell an Schülerinnen und Schüler, die die Jahrgangsstufe 9 oder 10 wiederholen und darüber hinaus an alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 mit Lernschwierigkeiten, vor allem in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Voraussetzung für eine Teilnahme von Schülerinnen und Schülern ist, dass eine Lehrkraft der Schule als Begleitlehrerin oder Begleitlehrer bereit ist, diesen Schülerinnen und Schülern auch nach der Rückkehr aus dem Herbstcamp unterstützend zur Seite zu stehen und so zur Stabilisierung von Schulmotivation und Leistungsbereitschaft beizutragen.

In dem Camp wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezielt dabei unter-stützt, Lernstrategien zu entwickeln, fachbezogene Themen aufzuarbeiten sowie soziales und kreatives Engagement einzubringen. Neben der täglichen Lerngruppenarbeit in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch mit gezielter individueller Förderung der Schülerinnen und Schüler gab es ein umfangreiches Projekt- und Freizeitangebot u.a. mit Medien- und Theaterprojekten sowie Floß- und Bambushüttenbau. Die Jugendlichen wurden in dieser Zeit von vier Campteams begleitet, in denen jeweils ein Fachlehrer, ein Sozialpädagoge und ein Jugendleiter vertreten sind.


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