Fehlende Lehrbücher und mangelhafte Fachräume
(bikl) An rund einem Viertel der Schulen fehlen Lehrbücher und Unterrichtsmaterialien komplett oder sind hoffnungslos veraltet. Das ist das Ergebnis einer Erhebung, die der Deutsche Philologenverband (DPhV) jetzt an den Gymnasien durchgeführt hat.
04.11.2004 ArtikelNach dieser Erhebung beklagen rund 40 Prozent der befragten Schulen den schlechten Zustand der Schulgebäude und das Ausbleiben von Renovierungen, fast ein Drittel die unzureichenden Heiz- und Klimaverhältnisse, ebenfalls rund ein Drittel moniert den Mangel an Unterrichtsräumen. Sorgen bereitet an den Gymnasien auch die oft unzureichende Laborausstattung und die Unterfinanzierung der Ausstattung für den Kunst- und Musikunterricht.
Die Aufwendungen des Staates für Lehrbücher seien bundesweit von über 400 Millionen Euro auf jetzt 250 Millionen Euro gesunken, errechnete der Verband. "In einigen Bundesländern wie etwa Berlin ist die Lage bereits dramatisch", so der Vorsitzende des DPhV, Heinz-Peter Meidinger. "Sollte in diesem Bereich nicht gegengesteuert werden, droht insgesamt auch der Bildungsauftrag von Schule Schaden zu erleiden!"
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