Mecklenburg-Vorpommern

Feierlicher Dienstantritt der Referendare für den Schuldienst

Im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2013/2014 beginnen 185 Referendarinnen und Referendare und damit 35 mehr als vor einem Jahr ihre praktische Ausbildung an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Bildungsminister Mathias Brodkorb hat sie am Freitag, den 31. Januar 2014 bei einem Festakt in der Hochschule für Musik und Theater Rostock als Beamtinnen und Beamte auf Widerruf ernannt.

31.01.2014 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

"Ich freue mich, dass sich die Referendarinnen und Referendare für eine Schule in Mecklenburg-Vorpommern entschieden haben. Zum zweiten Mal in der Geschichte des Landes werden die Referendare verbeamtet und erreichen damit ein etwa um 20 Prozent höheres Einkommen als bisher. Die Verbeamtung demonstriert die große Bedeutung, die der Staat dem Bildungswesen beimisst", sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. Die Unterrichtsverpflichtung wird dabei einheitlich auf 10 Stunden pro Woche festgesetzt, das Lehrerbildungsgesetz sieht eine Unterrichtsverpflichtung von bis zu 12 Stunden pro Woche vor. Die Unterrichtsverpflichtung von Referendaren in Mecklenburg-Vorpommern liegt damit im Bundesdurchschnitt (Vgl. "Sachstand in der Lehrerbildung" der KMK im Anhang, ab S. 87).

Von den 185 Referendarinnen und Referendare beginnen 50 den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen, 29 das Referendariat für das Lehramt für Sonderpädagogik, 36 das Referendariat für das Lehramt für Regionale Schulen bzw. Haupt- und Realschulen, 60 das Referendariat an Gymnasien und 10 das Referendariat an beruflichen Schulen.

Zum Einstellungstermin waren insgesamt 255 Stellen ausgeschrieben (58 für das Lehramt an Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen, 45 für das Lehramt für Sonderpädagogik, 67 für das Lehramt an Regionalen Schulen, 60 für das Lehramt an Gymnasien und 25 für das Lehramt an beruflichen Schulen).

"Nicht besetzte Stellen werden zum zweiten Einstellungstermin am 1. August zusätzlich ausgeschrieben. Damit kann der Einstellungskorridor gegenüber dem Vorjahr verdoppelt werden. Außerdem erhöht das Land zusätzlich die Anzahl der Referendarstellen für angehende Lehrkräfte bis 2015 um ein Drittel", sagte Minister Brodkorb. "Die bisherige Stellenausstattung von 493 Stellen wird um 164 Stellen erhöht. In Zukunft wird das Land Lehrerinnen und Lehrer konsequent am tatsächlichen Bedarf ausbilden", so Brodkorb. An den Gymnasien habe es zum Einstellungstermin am 1. Februar 2014 mehr Bewerber für Referendariate gegeben als Stellen. Beim Lehramt für Sonderpädagogik und beim Lehramt für Regionale Schulen bzw. Haupt- und Realschulen sowie beruflichen Schulen habe es mehr Stellen als Bewerber gegeben.

Lehramtsabsolventinnen und Lehramtsabsolventen mit einer Ersten Staatsprüfung könnten sich deshalb als befristet beschäftigte Vertretungslehrer/innen bewerben, um die Wartezeit auf ein Referendariat verkürzen.

Insgesamt lagen dem Bildungsministerium 554 geeignete Bewerbungen vor, die beim Auswahlverfahren berücksichtigt werden konnten (85 für das Lehramt an Grundschulen bzw. an Grund- und Hauptschulen, 39 für das Lehramt für Sonderpädagogik, 48 für das Lehramt an Regionalen Schulen, 367 für das Lehramt an Gymnasien, 15 für das Lehramt an beruflichen Schulen).

Anlagen:
KMK-Sachstand_in_der_Lehrerbildung_S.87.pdf (627 KB)


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