"FLEX garantiert Bildungsgerechtigkeit"

Der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Burkhard Jungkamp, hat heute im Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) in Ludwigsfelde-Struveshof (Landkreis Teltow-Fläming) eine Fachtagung eröffnet, die sich der Auswertung der Evaluation der Flexiblen Schuleingangsphase in Grundschulen im Land Brandenburg (FLEX) widmet.

11.10.2007 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Staatssekretär Jungkamp verwies in seiner Eröffnungsansprache auf die Vorteile und Erfolge der Flexiblen Schuleingangsphase: "Ein Schulanfang, der nicht selektiert garantiert – in Verbindung mit einem hohen Maß an Individualisierung – in hohem Maße Bildungsgerechtigkeit. Die bisherigen Ergebnisse belegen, dass sich unser Weg gelohnt hat", sagte Jungkamp. "Bei nahezu allen Kindern zeigte sich, dass sie auf Grund der FLEX-typischen Lernumgebung ihre positiven Lerneinstellungen bis zum Ende der flexiblen Eingangsstufe beibehalten haben und stabilisieren konnten."

Die Fachtagung findet heute und morgen statt und richtet sich an Praktiker und Bildungsexperten aus dem Land Brandenburg. Grundlage ist ein in diesem Jahr vorgelegter externer Evaluationsbericht, der im Auftrag des Bildungsministeriums von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erstellt wurde. In den flexiblen Eingangsklassen sollen alle Kinder eines Einzugsbereichs ohne Zurückstellung, Wiederausschulung oder Überweisung an Förderschulen aufgenommen und individuell in jahrgangsstufenübergreifenden Lerngruppen gefördert werden. Das Ziel liegt in einer Optimierung des Schulanfangs, um sichere Fundamente für das Weiterlernen aller Kinder ab der Jahrgangsstufe 3 zu legen. Die im Koalitionsvertrag beschriebene Ausweitung der flexiblen Eingangsklassen gehört zu den wichtigen bildungspolitischen Reformen der Landesregierung.


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