Ganovenjagd im Global Village
Die (Spür-)Nase vorn haben Leseratten im Englisch-Unterricht. Denn mit der neuen Staffel der zweisprachigen Krimis für 10- bis 12-jährige können sie ihre Englischkenntnisse wieder einmal auf unterhaltsame Wei-se aufpeppen. Ob die Einbruchsserie am helllichten Tag, ein verräterischer Papa-gei oder die heiße Spur zum Feuerteufel: Für die Verbrecherjagd im deutsch-englischen Sprachmix hat Langenscheidt wieder eigene Jugendbuchautoren ver-pflichtet. Und so lässt die Spannung auch dann nicht nach, wenn einmal ein Wort intuitiv erschlossen oder bei den Vokabelangaben am Seitenende gespickt werden muss. Kurze Kapitel verschaffen schnelle Erfolgserlebnisse – und das nicht nur bei der Detektivarbeit!
24.10.2006 Pressemeldung Langenscheidt GmbH & Co. KGWer hat das Kuscheltier von Conny gestohlen? Ist das derselbe Einbrecher, der die ganze Kleinstadt in Atem hält? – Justin, der gerade mit seiner Mutter in England Urlaub macht, lassen diese Fragen keine Ruhe. Da geht es ihm ähnlich wie Patsy, die mit ihren vier Freunden das seltsame Treiben im Nachbarhaus verfolgt oder Hanna und Charlotte, in deren Dorf seit einigen Wochen der Feuerteufel umgeht … Neben Mut und Spürsinn benötigen alle jungen Helden der drei neuen Langenscheidt-Krimis bei der Ganovenjagd vor allem eines: Ihre englischen Sprachkenntnisse. Denn wie sollten sie sonst im fernen England oder Wales Verdächtige und Zeugen befragen, Briefe entschlüsseln oder sich mit ihren neuen australischen Nachbarn verbünden?
Dass die Handlung zwischen Deutsch und Englisch hin und her wechselt, tut dem Lesevergnügen für Schüler ab dem zweiten Englischjahr keinen Abbruch. Im Gegenteil: "Kinder kommen heute schon ganz früh mit fremden Sprachen und Kulturen in Kontakt. Und so erscheint eine fiktionale Welt, in der im Urlaub oder im Dialog mit ausländischen Freunden immer wieder Fremdsprachenkenntnisse gefragt sind, völlig realistisch", erläutert Projektleiterin Ulla Spreckelsen. Erfahrene Jugendbuchautoren wissen den Spannungsverlauf so zu führen, dass auch englische Passagen kein Grund sind, das Buch zur Seite zu legen. Befinden sich die jungen Leser erst einmal mittendrin, dann sind neue Vokabeln mit ein wenig Kombinationsgabe schnell entschlüsselt. Eine Mischung aus vorhandenen Sprachkenntnissen und intuitivem Verstehen helfen den Nachwuchs-Detektiven auf die Spur von so mancher idiomatischen Wendung. Und wo das nichts hilft, unterstützen sie Vokabelangaben und Illustrationen beim "Decodieren". Wenn doch nur alles an diesen vertrackten Fällen so einfach wäre!
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Herbert Friedmann, geb. 1951 in Groß-Gerau (Hessen) lebt jetzt in Berlin. Er ist seit 1977 freiberuflicher Autor und hat ca. 70 Bücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht. Außerdem schreibt er für das Kinder- und Jugendtheater, für Zeitungen und für den Rundfunk. Mehrere seiner Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.
Dagmar Puchalla, hatte ihr erstes Engagement nach ihrem Studium der Theaterwissenschaften und einer Schauspielausbildung in München am Theater der Jugend. Bis zur Geburt ihrer Tochter spielte sie auf verschiedenen Bühnen in Deutschland. Eine Fortbildung zur Pädagogin für Phonetik und Schauspiel ermöglichte ihr einen neuen Blick auf die Schauspielerei. Neben dem Schreiben u.a. von Drehbüchern für die Sesamstrasse arbeitet sie noch immer aktiv als Schauspiele-rin für Bühne und TV.
Jan Schuld ist gebürtiger Westerwälder. Seine Kindheit verbrachte er in Schleswig-Holstein mit Hunden, Katzen, Hamstern, Pferden und einer turbulenten Großfamilie, die allein schon Stoff für mindestens zehn Romane liefern würde. Er liebt das Meer, war Ersatzpapa für seine jüngeren Geschwister, ist von Haus aus Übersetzer und hat sich irgendwann beim Übersetzen eines Kinderbuchs gedacht: Ich will selbst Geschichten erzählen!
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