Ganztagsangebote an Bayerns Schulen orientieren sich am Bedarf
"Anscheinend ist es immer wieder aufs Neue nötig, der bayerischen SPD den seit Jahren kontinuierlich verfolgten Ausbau der Ganztagsbetreuung an Bayerns Schulen vor Augen zu führen," so Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zur Reaktion der SPD auf den Bildungsmonitor 2010.
19.08.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusZiel sei nicht ein Ausbau nach dem Gießkannenprinzip, sondern ein bedarfsgerechter Einsatz von Ganztagsangeboten. Kultusminister Spaenle macht deutlich: "Wir möchten, dass für die Eltern die Wahlmöglichkeit besteht, die Betreuung der Kinder am Nachmittag selbst zu übernehmen, auf das Angebot einer Ganztagsklasse zuzugreifen oder die Möglichkeit verlängerter Mittagsbetreuung zu nutzen. Viele Eltern möchten ihre Kinder, besonders Grundschulkinder, nachmittags selbst betreuen. Darum richten wir unser schulisches Angebot an den Bedürfnissen der Eltern, Kinder und örtlichen Begebenheiten aus."
Kultusminister Spaenle stellt nochmals richtig: Den flächendeckenden und bedarfsgerechten Ausbau der Ganztagsangebote in allen Schularten verfolgt der Freistaat Bayern mit Nachdruck. Allein im laufenden Schuljahr 2009/10 konnte das offene Ganztagsangebot an bayerischen Schulen um 40 % gegenüber dem Vorjahr erweitert werden, die gebundenen Ganztagsangebote stiegen um die Hälfte. "In den vergangenen Jahren konnten alle genehmigungsfähigen Anträge vom Kultusministerium bewilligt werden und auch für das folgende Schuljahr wurden alle entsprechenden Anträge für gebundene Ganztagszüge an Schulen genehmigt. So können allein zum neuen Schuljahr rund 180 neue gebundene Ganztagszüge an Grund-, Haupt und Förderschulen eingerichtet werden. Darüber hinaus wird es über 200 neue Gruppen mit offenen Ganztagsangeboten geben."
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