"Gegliedertes und differenziertes Schulwesen – Gute Schulen in Niedersachsen"

Zum schulpolitischem Forum der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag am 14. September 2009 erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Karl-Heinz Klare:

15.09.2009 Pressemeldung CDU/CSU

"Das schulpolitische Forum war ein voller Erfolg. Über 200 Gäste sind unserer Einladung gefolgt und haben mit Experten aus Niedersachsen und ganz Deutschland die Zukunft der Schule diskutiert. Fakt ist: Das gegliederte und differenzierte Schulsystem ist richtig. Niedersachsen ist damit gut für die Zukunft aufgestellt.

Zu Beginn des Forums referierten die Professoren Prof. Dr. Fritz-Diedrich Neumann, Universität Lüneburg, Institut für Schul- und Hochschulforschung und Prof. Dr. Rainer Lehmann, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Erziehungswissenschaften über die Möglichkeiten, die das gegliederte Schulwesen für die individuellen Entwicklungsförderungen von Kindern bietet. An der anschließenden Diskussion nahm neben weiteren Experten die niedersächsische Kultusministerin, Elisabeth Heister-Neumann und der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Ludwig von Danwitz teil.

Es wurde deutlich, wie leistungsfähig gerade das niedersächsische gegliederte Schulwesen ist. Die Schüler werden ihren Bedürfnissen entsprechend gefördert. Sie erhalten von gut ausgebildeten Pädagogen unter anderem die individuelle Unterstützung, die sie benötigen. Die Durchlässigkeit des gegliederten Schulwesens macht es dabei für jeden Schüler möglich, den höchsten Bildungsabschluss zu erreichen. Es gilt: Kein Abschluss ohne Anschluss! Damit fördern wir die Motivation aller Schüler in Niedersachsen.

Durch ein spezielles Profilierungsprogramm hat die Hauptschule an Attraktivität gewonnen. Schulsozialarbeiter unterstützen die Lehrkräfte bei der Förderung von Schülern. Durch Praktika und den engen Kontakt zur berufsbildenden Schulen erfahren die Schüler, dass schulisches Lernen und Praxis zusammengehören.

Die Realschule hat die Funktion eines Scharniers. Durch ihre Profile ermöglicht sie sowohl eine gründliche Vorbereitung auf eine Berufsausbildung einerseits wie auf die gymnasiale Oberstufe andererseits.

Die Gymnasien bereiten die Schüler auf das Studium vor. Durch das Abitur nach zwölf Jahren können die Absolventen ihr Studium früher beginnen und schneller in den Beruf starten.

Das schulpolitische Forum hat gezeigt, die Monokultur der Einheitsschule endet in der Sackgasse. Das gegliederte und differenzierte Schulwesen dagegen öffnet das Tor zur Zukunft."

Ansprechpartner

CDU/CSU

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