Gesundheitsförderung an Schulen
Das Bildungsministerium hat gemeinsam mit dem Sozialministerium und weiteren fünf Partnern (AOK Nordost - Die Gesundheitskasse., BARMER GEK Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, Techniker Krankenkasse (TK), Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern und Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern) das "Landesprogramm für die gute gesunde Schule" aufgelegt.
08.08.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernVor zwei Jahren wurde eine entsprechende Rahmenvereinbarung zwischen den Partnern geschlossen. Mit der Unterschrift einer neuen Ergänzungsvereinbarung wird das Programm nun bis Ende 2014 verlängert. Im Rahmen des Landesprogramms für die gute gesunde Schule wirken derzeit 78 Schulen des Landes mit. In diesem Schuljahr besteht die Möglichkeit 12 neue Schulen in das Landesprogramm aufzunehmen. Über die Aufnahme neuer Schulen entscheidet das Bildungsministerium zusammen mit den Projektpartnern innerhalb einer Landessteuerungsgruppe.
Bildungsminister Mathias Brodkorb sagte: "Das Landesprogramm ist ein gelungenes Beispiel für die Kooperation verschiedener Partner aus dem Gesundheitsbereich. Durch das Bündnis werden die Schulen im Bereich der Gesundheitsförderung und bei der Förderung der Lehrergesundheit unterstützt. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir die Schülerinnen und Schüler, aber auch unsere Lehrkräfte auf dem Weg zu einem gesunden Lebensstil unterstützen. Ich freue mich, dass alle Partner für eine Fortsetzung des Landesprogramms gewonnen werden konnten."
Gesundheitsministerin Manuela Schwesig sagte: "Gesundheitsvorsorge kann nicht früh genug beginnen. Schon in den Kitas in Mecklenburg-Vorpommern starten wir damit. Ich freue mich, dass dieser Weg konsequent in den Schulen fortgesetzt wird."
Ziel ist es, die Gesundheitsförderung an den Schulen zu verbessern. Dieses Thema soll sich in den Schulprogrammen der Teilnehmerschulen wiederfinden. Von diesem Schuljahr an wird den Schulen die Möglichkeit gegeben, den aktuellen Stand ihrer Gesundheitsvorsorge im Rahmen einer Online-Befragung zu evaluieren. Unterstützt werden die Schulen hierbei durch das Bildungsministerium und die Regionalberaterinnen für Gesundheitsvorsorge und Prävention.
Alle Kooperationspartner unterstützen die Schulen dabei: So stellt z. B. das Sozialministerium das Startgeld von jährlich 8.000 Euro für die Schulen bereit. Das Bildungsministerium realisiert die Projektkoordination und -begleitung und evaluiert die Umsetzung. Die durch das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales zur Verfügung gestellten Mittel werden durch die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung verwaltet und entsprechend der Vorgaben an die Schulen ausgereicht.
Die Partner-Krankenkassen unterstützen die teilnehmenden Schulen bei einer Reihe von Projekten. So bietet z. B. die AOK Nordost das Projekt "Beweg dich Schule" an. Die TK bietet den Schulen ein Programm zur Stressbewältigung, die Unfallkasse Schulbegehungen zum Arbeitsschutz und die BARMER GEK ist mit einem Programm zur psychischen Gesundheit dabei.
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