GEW begrüßt Bewegung in der Landesregierung bei der Altersgrenze zur Verbeamtung

Die GEW begrüßt, dass die Landesregierung jetzt über eine neue Altersgrenze für die Verbeamtung von Lehrern nachdenkt. "Wir erwarten vor allem, dass auch bereits als Angestellte arbeitende Lehrkräfte gleich behandelt werden", erläuterte Andreas Meyer-Lauber, GEW-Landesvorsitzender in NRW, die Position der Gewerkschaft.

22.04.2009 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Einer aktuellen Meldung zufolge plant die Landesregierung die Erhöhung der Altersgrenze für die Verbeamtung auf 40 Jahre für alle in Frage kommenden Bewerber. Nach Auffassung der GEW ist die geplante Grenzziehung von 40 Jahren sei jedoch in vielen Fällen nicht ausreichend. Meyer-Lauber wörtlich: "Vor allem der Bedarf an Fachlehrern für Mathematik, Technik, Informatik und Naturwissenschaften legt nahe, eher über eine Altersgrenze von 45 Jahren nachzudenken."

Die GEW hatte durch Klagen von mehreren angestellten Lehrkräften beim Bundesverwaltungsgericht erreicht, dass es am 19.2.2009 die geltenden Verbeamtungsregelungen für unrechtmäßig erklärt hatte. Die betroffenen Lehrer können jetzt eine erneute Prüfung ihrer Fälle verlangen. Wenn das Land eine neue Altersgrenze schaffen will, dann muss es die vom Bundesverwaltungsgericht dafür in dem Urteil aufgestellten Grundsätze beachten.


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