GEW ruft Lehrkräfte und sozialpädagogisches Personal an Bildungseinrichtungen am 12. Februar zum Streik auf

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder hat sich auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 26. Januar keinerlei Angebote zur Gehaltserhöhung gemacht.

10.02.2009 Hamburg Pressemeldung GEW Hamburg

"Offensichtlich denken die Länder nicht daran, die Entgelte der Beschäftigten angemessen zu erhöhen!" stellt Klaus Bullan, Vorsitzender der GEW Hamburg fest. "Wenn die Länder und mit ihnen auch die Freie und Hansestadt Hamburg glauben, man könne die Beschäftigten mit Almosen abspeisen, so habe sie sich getäuscht."

Die Warnstreiks und Aktionen der vergangenen Woche haben schon gezeigt, dass die Beschäftigten bereit sind, die gewerkschaftliche Forderung nach 8 % mehr Gehalt und mindestens 200 Euro auch aktiv zu vertreten. Neben der Lohnrunde spielen bei den Angestellten im Bildungsbereich insbesondere die Eingruppierung sowie die Anrechnung von Berufserfahrungen bei der Gehaltseinstufung eine wichtige Rolle.

Um den Arbeitgebern für die entscheidende Verhandlungsrunde am 14./15. Februar den richtigen Anstoß zu geben, ruft die GEW alle Angestellten an den Hamburger Schulen, Hochschulen, der Volkshochschule und der Jugendmusikschule zu einem ganztägigen Warnstreik am Donnerstag, den 12. Februar auf.

Wir rechnen damit, dass sich die gewerkschaftlich organisierten Erzieherinnen und Therapeuten an den Schulen sowie die angestellten Lehrerinnen und Lehrer zum weit überwiegenden Teil am Warnstreik beteiligen werden.

Die Streikversammlung findet statt im Curio Haus, sprechen wird u. a. Ulrich Thöne, Bundesvorsitzender der GEW.

Ansprechpartner

GEW Hamburg

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